Burkhard Heim: Leben und frühe Entwicklung

  • 1925 – Geburt am 9. Februar 1925 in Potsdam.
  • 1935 – Beginn des Besuchs des Viktoria-Gymnasiums in Potsdam.
  • 1942 – Wechsel an die Gabbe’sche Lehranstalt in Berlin.
  • Mai 1943 – Abitur in Berlin.
  • 19. Mai 1944 – Schwere Explosion in der Chemisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin; Heim verliert beide Hände, erblindet nahezu vollständig und erleidet eine schwere Gehörschädigung.
  • ab 1945 – Beginn des Chemiestudiums.
  • 1949 – Beginn des Studiums der theoretischen Physik in Göttingen.
  • Herbst 1949 – Heim richtet seine Studien gezielt auf Allgemeine Relativitätstheorie und Quantentheorie aus, um den von ihm empfundenen Bruch zwischen beiden Theorien zu überbrücken.
  • 25. Oktober 1950 – Heirat mit Gerda Straube, die Heim fortan in allen praktischen und editorischen Belangen unterstützt.
  • Februar 1954 – Abschluss des Physikstudiums mit dem Hauptdiplom.

Aufbau der Theorie in den 1950er Jahren

  • 1952 – Heim referiert auf einem internationalen Kongress über eine frühe Fassung seiner Theorie.
  • 1954-1955 – Heim korrespondiert mit Vaclav Hlavaty, einem Mitarbeiter Einsteins (da dieser bereits zu krank ist), über Fragen der einheitlichen Feldtheorie.
  • 1956–1960er – Heim versucht einen direkten experimentellen Nachweis eines von der Theorie vorhergesagten Natureffekts; mit den damaligen Mitteln gelingt dieser Nachweis nicht eindeutig.
  • 27. Oktober 1957 – Vortrag in Frankfurt am Main: „Der kontrabarische Effekt und seine astronautische Bedeutung“.
  • 1958 – Numerische Berechnung der Horizontalintensität des terrestrischen und lunaren Magnetfeldes.
  • September 1958 – Vortrag in Bremen über diese Ergebnisse.
  • 1958 – Gründung des „Deutschen Forschungsinstituts für Kraftfeldphysik und Allgemeine Kosmologie e.V.“, dessen Leitung Heim übernimmt und in welchem die Experimente erbracht werden sollen. Eine ausreichende Fertigungs- und Messgenauigkeit wird nie erreicht. Das experimentelle Programm endete mit dem Tod von Burkhard Heims Vater, der für den schwer behinderten Heim eine unverzichtbare Stütze bei diesen Arbeiten gewesen war.
  • 1958 – Begegnung mit Hedwig Conrad-Martius.
  • 1958 – weitere Präsentation auf einem internationalen Weltraumfahrtkongress in Kopenhagen.
  • 1959 – Nach Heims autobiographischen Angaben wird seine frühere Aussage zum lunaren Magnetfeld im Zusammenhang mit sowjetischen Mondmessungen bestätigt.
  • 4. Juni 1959 – Veröffentlichung des Aufsatzes „Das Prinzip der dynamischen Kontrabarie“ in der Zeitschrift Flugkörper.
  • Sommer 1959 – Vortrag in Rom über die am Institut durchgeführten Untersuchungen; daraus entstehen engere Kontakte zu italienischen Wissenschaftlern.

Weitere Verdichtung der Theorie

  • seit 1949 – Heim arbeitet eigenständig an einer allgemeinen Feldtheorie, in der alle physikalischen Felder und ihre Quellen einheitlich als dynamische Eigenschaften geometrischer Strukturen beschrieben werden.
  • 1960er Jahre – Die Arbeiten verdichten sich weiter in Richtung einer einheitlichen Beschreibung der Elementarteilchen und ihrer Massen.
  • 1969 – Kolloquium bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) in Ottobrunn; aus dem Bildmaterial und den editorischen Begleittexten sind dort unter anderem Pascual Jordan und Gebhard Lyra belegt.

Hauptwerke und veröffentlichte Vorträge

  • 1974 – Vortrag „Der kosmische Erlebnisraum des Menschen“ auf dem 5. IMAGO-MUNDI-Kongress in Brixen/Südtirol.
  • 1975 – Beginn der engeren verlegerischen Zusammenarbeit mit Andreas Resch.
  • 1976 – Vortrag „Der Elementarprozeß des Lebens“ auf dem 6. IMAGO-MUNDI-Kongress.
  • 25. November 1976 – MBB-Vortrag „Basic thoughts on a unified field theory of matter and gravity“ in Ottobrunn.
  • 1977 – Veröffentlichung des Fachaufsatzes „Vorschlag eines Weges zur einheitlichen Beschreibung der Elementarteilchen“ in der Zeitschrift für Naturforschung A.
  • 1979 – Illobrand von Ludwiger beschreibt in „Einblicke in die Heimsche einheitliche Quantentheorie I“ die Entwicklung der Heim-Theorie bereits in mehreren Phasen; darunter erscheint ausdrücklich auch die „Syntrometrische Maximen-Telezentrik“ als eigener Entwicklungsstrang.
  • 1980 – Veröffentlichung von „Postmortale Zustände?“
  • 1980 – Frühe veröffentlichte Fassung von „Elementarstrukturen der Materie“, Band 1
  • 1984 – Veröffentlichung von „Elementarstrukturen der Materie“, Band 2
  • 1985 – Veröffentlichung der „Einführung“ im Heim/Dröscher/Resch-Kontext.
  • 1988 – Heim äußert nach der späteren Einleitung zu den Berliner Vorträgen, nach Abschluss der mathematischen Hauptwerke noch eine allgemeinverständlichere Darstellung seiner Theorie geben zu wollen.
  • 1989 – Fachlich überarbeitete Fassung von „Elementarstrukturen der Materie“, Band 1
  • 1994 – Veröffentlichung von „Einheitliche Beschreibung der materiellen Welt“
  • 1994 – Vier große Vorlesungsblöcke an der TU Berlin, später als „Berliner Vorträge 1994“ veröffentlicht:
    • 13./14. Mai 1994
    • 27./28. Mai 1994
    • 10./11. Juni 1994
    • 24./25. Juni 1994
  • 1995 – Weitere Ausgabe von „Der kosmische Erlebnisraum des Menschen“
  • 1996 – Veröffentlichung von „Strukturen der physikalischen Welt und ihrer nichtmateriellen Seite“ zusammen mit Walter Dröscher
  • 1998 – Neubearbeitete Ausgabe von „Elementarstrukturen der Materie“, Band 1
  • 1998 – Neubearbeitete Ausgabe von „Einführung in Burkhard Heim – Einheitliche Beschreibung der Welt“ mit Begriffs-, Formel- und Gesamtregister.

Letzte Jahre

  • 1990er Jahre – Heim arbeitet weiter an den Grundlagen einer umfassenderen Theorie, die nicht nur materielle, sondern auch nichtmaterielle Bereiche einbezieht.
  • 3. Februar 2000 – Später Vortrag über „Ethik in der Komplementärmedizin“
  • 14. Januar 2001 – Tod Burkhard Heims in Northeim.

Nachlass, Edition und historische Sicherung

  • 1998 – Beginn von Protosimplex als einer wichtigen historischen Online-Sammlung zu Burkhard Heim mit Chronologien, Study Aids, Dokumenten und weiterem Material.
  • 2002 – Veröffentlichung von Gerda Heim: Erinnerungen an den Physiker Burkhard Heim
  • 2002 – Erscheinen weiterer Sekundärliteratur, darunter Horst Willigmann: Grundriss der Heimschen Theorie
  • 2011 – Auf Protosimplex erscheint eine englische Forschungschronologie zu Burkhard Heim.
  • 2012 – Veröffentlichung des Sammelbandes „Mensch und Welt“, der kleinere Schriften und späte Vorträge zusammenführt.
  • 2013–2014 – Die Tonbandmitschnitte der Berliner Vorträge werden transkribiert.
  • ab 2014 – Weitere editorische Bearbeitung der Vorträge.
  • 2021 – Druckveröffentlichung der „Berliner Vorträge 1994“ durch den Arbeitskreis Heim-Theorie mit ISBN 978-3-9820381-3-1
  • 2017 – Die „Syntrometrische Maximentelezentrik“ ist über heim-theory.com öffentlich online zugänglich nach langer editorischer Arbeit im Umfeld des damaligen Arbeitskreises.

Neuere wissenschaftliche und internationale Weiterentwicklung

  • 2022Thomas Warmann veröffentlicht „The generation of mass in a non-linear field theory“
  • 2022Lyle Allen Anderson präsentiert „Laws of Form and Burkhard Heim’s Theory of Everything“
  • 2023Thomas Warmann veröffentlicht „The Standard Model and quantum state reduction from Heim’s field theory“
  • 2025Thomas Warmann veröffentlicht „Particle masses from a non-linear field theory and magnetic charge“
  • 2025 – Veröffentlichung eines Corrigendums zu Warmanns Standardmodell-Arbeit
  • 2025 – Preprint „Towards a unified quantum theory of gravity and matter“ von Warmann
  • 2025Marko Miloradovic veröffentlicht sichtbar neue Arbeiten zur Syntrometrischen Maximentelezentrik, darunter:
    • Unifying Dimensions: Exploring Burkhard Heim’s Syntrometric Vision
    • A Modernized Syntrometric Logic: Foundations and Applications
  • 2025 – Beginn einer neuen Phase sichtbarer internationaler Präsentation von Heim Theory bei APEC von Joel Michalowitz
  • seit 2025 – Auf und um heim-theory.com wächst erneut eine neue Heim Arbeitsgruppe, die Archivierung, Rekonstruktion, Übersetzung, historische Forschung und internationale Vernetzung stärker bündeln will und Materialien öffentlich zugänglich aufarbeiten möchte.