Einführung: Wie Heim Begriffe baut

Wer Burkhard Heim liest, merkt sehr schnell, dass seine Sprache nicht zufällig ist. Viele seiner zentralen Begriffe sind keine übernommenen Alltagswörter, sondern bewusst gebildete Kunstwörter oder gezielt gewählte ältere Terminologien. Heim benennt seine Gegenstände nicht einfach nach dem gewöhnlichen Sprachgebrauch, sondern versucht, schon im Wort selbst etwas von ihrer formalen Funktion, ihrer Stellung im System und ihrer begrifflichen Herkunft zu verdichten. Deshalb ist ein Heim-Glossar mehr als ein bloßes Wörterverzeichnis: Es muss auch sichtbar machen, wie diese Wörter gebaut sind. Das gilt für die frühen physikalischen Begriffe ebenso wie für die spätere syntrometrische Sprache. Schon ein Blick auf die Titel und Unterkapitel zeigt, wie systematisch Heim mit eigens gebildeten Begriffsfamilien arbeitet: Selektor, Fundamentalkondensor, Welttensorium, Syntrix, Synkolator, Metroplex, televariante äonische Area und viele andere sind keine bloßen Benennungen, sondern verdichtete Theorieelemente.

Dabei fällt eine doppelte Tendenz auf. Einerseits bevorzugt Heim Wörter, die nicht einfach aus einer lebendigen Umgangssprache übernommen sind und deshalb nicht schon durch alltägliche Bedeutungen besetzt sind. Andererseits greift er dort, wo es ihm sinnvoll erscheint, sehr bewusst auf alte philosophische und griechische Begriffsschichten zurück, also auf Wörter, die bereits eine lange Geschichte begrifflicher Präzisierung hinter sich haben. Das sieht man besonders deutlich an Wörtern wie Apeiron, Äon, Chronon, Metron oder entelechale Dimension. Heim übernimmt solche Ausdrücke nicht als gelehrte Dekoration, sondern weil sie einen geschichteten Sinn mitbringen: Apeiron bezeichnet bei ihm den Bereich außerhalb des zeitlich geschlossenen Definitionsintervalls der physischen Raumzeit, Äon die Weltzeit bzw. das Definitionsintervall der Raumzeit, Chronon das nicht weiter teilbare Zeitelement, und die entelechale Dimension steht in ausdrücklicher Verbindung mit der Mundalentelechie. Gerade daran sieht man, dass Heim seine Terminologie nicht nur technisch, sondern auch begriffsgeschichtlich auflädt.

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist der Titel seines späten Hauptwerks: Syntrometrische Maximentelezentrik. Schon dieser Titel ist kein äußerliches Etikett, sondern ein zusammengezogener Programmname. Der erste Teil, Syntrometrie, lässt sich sinnvoll als eine Wortfügung aus griechischen Bausteinen lesen: syn- im Sinn von „zusammen“, „mit“, „in Beziehung“; trop- / trope / tropos im Sinn von Wendung, Richtung, Weise oder struktureller Fassung; und -metrie bzw. metron im Sinn von Maß, Vermessung und formaler Bestimmtheit. Als editorische Lesart ergibt sich daraus nicht einfach „Messen“, sondern eher eine formale Maß- und Ordnungslehre der zusammengehörigen Strukturwendungen. Genau dazu passt Heims eigene Bestimmung des Begriffs: Bei der Entwicklung einer Syntrometrie komme es darauf an, ein analytisches Schema zu finden, mit dessen Hilfe ein formales Operieren in beliebigen logischen Systemen möglich wird. Später betont Heim ausdrücklich, dass die syntrometrischen Untersuchungen an kein spezielles Aspektivsystem gebunden seien und ihre Universalität daraus beziehen, dass ihre Prädikatverknüpfungen Universalquantoren sind. Der Wortbau und die systematische Funktion fallen hier also tatsächlich zusammen.

Der zweite Teil des Titels: Maximentelezentrik: Sicher ist zunächst die Zugehörigkeit zu einer echten Wortfamilie des Werkes selbst: In der Syntrometrischen Maximentelezentrik begegnen einem durchgehend Begriffe wie Telezentrale, Nebentelezentren, Pseudotelezentralen und televariante Strukturen. Das heißt: Der Bestandteil tele-zentrisch / tele-zentral ist im Werk nicht bloße Assoziation, sondern ein systematischer Terminus. Zugleich legt der Mittelteil -entele- eine Nähe zur aristotelischen Wortfamilie von telos und entelechie nahe, die bei Heim auch an anderer Stelle ausdrücklich auftaucht, etwa in entelechaler Dimension und Mundalentelechie. Der Vorspann Maxim- wiederum trägt den Sinn von Höchstgrad, Maximum oder äußerster Zentralität in sich. Als editorische Gesamtlesart verdichtet der Titel daher etwas wie eine Lehre maximaler entelechial-teleologischer Zentrierungen oder einer höchsten telezentrischen Strukturordnung. Wichtig ist dabei: Eine solche Wortanalyse ist keine freie Spielerei, sondern eine kontrollierte Deutung aus Heims echter Begriffsfamilie heraus.

Gerade deshalb sollte dieses Glossar mehr leisten als gewöhnliche Nachschlagewerke. Es soll nicht nur angeben, was ein Begriff bei Heim bedeutet, sondern nach Möglichkeit auch zeigen, wie Heim ihn konstruiert. Bei manchen Wörtern ist diese Wortarchitektur fast unmittelbar durchsichtig, etwa bei Selektor als Auswahlregel, bei Metron als geometrischer Letzteinheit, bei Polymetrie als Wechselbeziehung mehrerer Fundamentalselektoren zu einem Kompositionsfeld oder bei Welttensorium als Gesamtheit der Weltpunkte eines metronisch strukturierten sechsdimensionalen Raumes. Bei anderen Wörtern — vor allem in der Syntrometrie — ist die Begriffsarchitektur dichter und historisch stärker aufgeladen. Dort ist es besonders wichtig, neben der Definition auch die innere Komposition des Wortes sichtbar zu machen. So lässt sich verstehen, dass Heim seine Theorie nicht nur mathematisch, sondern bereits sprachlich als strukturell gegliedertes Ganzes entwirft.

Dieses Glossar folgt deshalb einem doppelten Prinzip. Es hält sich einerseits so eng wie möglich an Heims eigene Definitionen und die belegten Verwendungen in seinen Hauptwerken. Andererseits ergänzt es diese Definitionen dort, wo es nötig ist, um eine zweite Ebene sichtbar zu machen: die Begriffsarchitektur. Gemeint ist damit die Frage, aus welchen sprachlichen Bausteinen ein Heim’scher Terminus zusammengesetzt ist, welche philosophische oder formale Tradition in ihm mitschwingt und welcher Gesamtsinn aus dieser Zusammensetzung entsteht. Gerade bei Burkhard Heim ist diese zweite Ebene keine Nebensache. Wer sie übersieht, liest viele seiner Begriffe nur äußerlich; wer sie mitliest, erkennt, dass Heim oft schon im Namen eines Begriffs dessen Stellung in seinem System codiert.

Hinweis zur Gliederung des Glossars
Dieses Glossar ist nicht alphabetisch, sondern thematisch aufgebaut. Der Grund dafür liegt in der Struktur von Heims Werk selbst: Seine Begriffe stehen nur selten isoliert nebeneinander, sondern bilden dichte begriffliche Zusammenhänge, in denen sich Geometrie, Physik, Operatorik, Teilchenstruktur und Metalogik gegenseitig durchdringen. Eine rein alphabetische Ordnung würde diese inneren Beziehungen leicht verdecken. Die thematische Gliederung soll deshalb nicht trennen, sondern Orientierung in einem zusammenhängenden theoretischen System geben.
Wer einen bestimmten Begriff direkt sucht, kann die Suchfunktion des Browsers verwenden, etwa mit Strg+F unter Windows oder Cmd+F auf dem Mac.

Die folgende thematische Gliederung dient nur der Orientierung. In Heims Werk greifen diese Bereiche ineinander und bilden keine voneinander getrennten Teildisziplinen.

Kategorie 0 – Grundbegriffe zum Einstieg

Deutsch

1. Welt

Der Grundbegriff des gesamten Systems. Bei Heim ist die Welt nicht einfach das beobachtbare Universum, sondern der gesamte sechsdimensionale Zusammenhang, in dem die physische Raumzeit nur einen Unterraum bildet.

2. Raumzeit und Transkoordinaten

Die Raumzeit ist bei Heim nicht das Ganze, sondern der manifeste vierdimensionale Bereich innerhalb einer größeren Weltstruktur. Zu ihr treten verborgene Transkoordinaten hinzu, durch die die Welt über den gewöhnlichen physikalischen Raum hinausgeht.

3. Weltmetron

Das Weltmetron ist die geometrische Letzteinheit der Welt als zweidimensionale Flächendifferenz. Ohne diesen Begriff versteht man weder Heims Kritik am Punktkontinuum noch den diskreten Aufbau seiner Weltgeometrie.

4. Welttensorium

Das Welttensorium ist die Welt in ihrer tensoriell und metronisch strukturierten Form. Hier wird sichtbar, wie Weltpunkte formal beschrieben werden, obwohl die Grundstruktur der Welt metronisch und nicht punktförmig ist.

5. Hermetrie

Eine Hermetrie ist ein nichteuklidisch strukturierter Unterraum, dessen Semantik physikalisch ausgedeutet wurde. Damit verbindet Heim Geometrie und physikalische Bedeutung auf einer tieferen Ebene als in gewöhnlicher Feldtheorie.

6. Selektor

Der Selektor ist der operative Grundbegriff von Heim. Er ist eine Auswahl- oder Erzeugungsregel, durch die Zahlenfolgen, Felder und Strukturbeziehungen formal bestimmt werden. Ohne Selektoren ist Heim weder geometrisch noch physikalisch lesbar.

7. Polymetrie

Polymetrie bezeichnet die Wechselbeziehung mehrerer Fundamentalselektoren zu einem gemeinsamen Kompositionsfeld. Sie ist entscheidend, weil Heim seine komplexeren Strukturen gerade nicht aus Einzelobjekten, sondern aus geordneten Mehrfachbeziehungen aufbaut.

8. Weltselektor

Der Weltselektor ist das Auswahlprinzip, durch das bestimmte Strukturen überhaupt als Weltstrukturen ausgezeichnet werden. Das ist einer der zentralsten Gedanken der ganzen Theorie: Nicht jede formale Struktur ist schon Welt.

9. Synmetronik

Synmetronik ist Heims eigentliche strukturelle Teilchentheorie. Hier werden Teilchen nicht als kleine Körperchen verstanden, sondern als komplexe strukturierte Gebilde aus tieferen synmetronischen Einheiten.

10. Protosimplex

Der Protosimplex ist die einfachste aus Prototropen aufgebaute synmetronische Struktur. Heim hebt ihn ausdrücklich als eigentliche strukturelle Letzteinheit der Teilchenebene hervor.

11. Hyperraum R12R_{12}

Der Hyperraum ist der erweiterte Hintergrundbereich neben der materiellen Welt R6R_6​. Er ist wichtig, weil Heim von hier aus seine Theorie in Richtung Leben, Psyche und Geist erweitert.

12. Physis – Bios – Psyche – Pneuma

Diese Viergliederung ist Heims spätere Ordnung der erfahrbaren und überphysisch erweiterten Weltbereiche. Sie zeigt, dass Heim sein Werk nicht als bloße Teilchenphysik verstand, sondern als umfassenderes Weltmodell.

13. Syntrometrie

Syntrometrie ist Heims Versuch einer allgemeineren formalen Methode, die über einzelne logische Systeme hinausreicht. Wer Heim nur als Massenformel liest, verfehlt genau diese letzte und umfassendste Schicht seines Werkes.

1. Weltstruktur, Dimensionen und Koordinaten

Die thematische Gliederung unten dient nur der Orientierung. In Heims Werk durchdringen sich diese Bereiche und bilden keine voneinander getrennten Teildisziplinen.

Einführung

Dieser Themenbereich versammelt die Grundbegriffe, mit denen Heim den elementaren Rahmen seiner Weltbeschreibung aufspannt. Im Zentrum steht die Welt als sechsdimensionaler Zusammenhang mit drei reellen und drei imaginären Koordinaten. Daraus ergeben sich die Begriffe der Weltdimensionen, Weltkoordinaten, Transkoordinaten, Weltpunkte, Weltlinien und der Unterscheidung zwischen manifesten und latenten Ereignissen. Hinzu treten die beiden verborgenen Richtungen, die Heim als äonische und entelechale Dimension deutet.

Für das Verständnis dieses Bereichs ist eine editorische Präzisierung entscheidend: Heim spricht zwar formal von Punkten, Linien und Koordinaten, zugleich besitzt das Welttensorium aber ausdrücklich eine diskontinuierliche metronische Substruktur. Die geometrische Letzteinheit der Welt ist nicht der mathematische Punkt, sondern das Weltmetron als elementare Flächendifferenz. Begriffe wie Weltpunkt oder Weltlinie sind daher in erster Linie formal-koordinative Begriffe und dürfen nicht vorschnell als Aussage über ein frei teilbares Punktkontinuum gelesen werden.

Begriffe

Welt

Originaldefinition bei Heim: Die Gesamtheit aller Punkte eines sechsdimensionalen Raumes, von welchem die Raumzeit ein vierdimensionaler Unterraum ist. Neben den drei reellen, vertauschbaren Koordinaten des physischen Raumes wird die Welt von drei weiteren nicht vertauschbaren imaginären Koordinaten aufgespannt.
Erläuterung: Bei Heim ist die Welt der gesamte sechsdimensionale Zusammenhang, innerhalb dessen die physische Raumzeit nur einen Unterraum bildet. Diese Formulierung darf jedoch nicht als Bekenntnis zu einem frei teilbaren Punktkontinuum missverstanden werden, denn dieselbe Welt besitzt im Welttensorium eine diskontinuierliche metronische Substruktur.
Wortarchitektur: Welt ist hier ein technischer Gesamtbegriff für den vollständigen strukturellen Zusammenhang.
Verwandte Begriffe: Raumzeit, Weltdimensionen, Weltkoordinaten, Weltpunkt, Welttensorium.

Raumzeit

Redaktionelle Kurzdefinition: Der vierdimensionale Unterraum der Welt, in dem manifeste physikalische Ereignisse auftreten.
Erläuterung: Heim identifiziert die Raumzeit nicht mit der ganzen Welt. Sie ist nur der manifeste vierdimensionale Ausschnitt innerhalb eines größeren sechsdimensionalen Zusammenhangs. Ereignisse können innerhalb der Raumzeit manifest oder außerhalb von ihr latent sein.
Verwandte Begriffe: Welt, Ereignis manifest, Ereignis latent, Äon, Transkoordinaten.

Weltdimensionen

Originaldefinition bei Heim: Die voneinander unabhängigen Dimensionen der physischen Raumzeit und der zur Raumzeit normalen Transdimensionen.
Erläuterung: Heim erweitert die gewöhnliche Raumzeit um zusätzliche verborgene Dimensionen. Erst aus der Zusammenschau von Raumzeit und Transdimensionen ergibt sich die volle Weltstruktur.
Verwandte Begriffe: Weltkoordinaten, Transkoordinaten, äonische Dimension, entelechale Dimension.

Weltkoordinaten

Originaldefinition bei Heim: Den Weltdimensionen entsprechende Zahlenvorräte reeller und imaginärer Art mit gemeinsamem Nullpunkt, die voneinander unabhängig sind und vektoriell orientiert werden können. Die Wahl der jeweiligen Weltkoordinaten ist beliebig.
Erläuterung: Weltkoordinaten sind die Koordinaten des gesamten sechsdimensionalen Weltzusammenhangs, nicht bloß der Raumzeit. Sie beschreiben formal die Lage eines Weltortes, ohne damit schon die metronische Grundstruktur der Welt aufzuheben.
Wortarchitektur: Welt + Koordinaten = Koordinaten der gesamten Weltstruktur.
Verwandte Begriffe: Weltdimensionen, Weltpunkt, Weltlinie, Transkoordinaten.

Transkoordinaten

Originaldefinition bei Heim: Zwei zusätzliche Weltdimensionen als verborgene Koordinaten normal zur physischen Raumzeit.
Erläuterung: Mit den Transkoordinaten bezeichnet Heim die beiden verborgenen Richtungen jenseits der physischen Raumzeit. Sie sind keine bloße Verlängerung des dreidimensionalen Raumes, sondern eigenständige strukturtragende Koordinatenbereiche.
Wortarchitektur: trans- bezeichnet das Hinausgehen über die manifeste Raumzeit hinaus.
Verwandte Begriffe: Weltdimensionen, äonische Dimension, entelechale Dimension, Raumzeit.

Architektureinheit, semantisch

Originaldefinition bei Heim: In ihrer Bedeutung sich unterscheidende und nicht vertauschbare Unterräume der Welt.
Erläuterung: Heim behandelt die Unterräume der Welt nicht nur formal, sondern semantisch. Nicht jede Koordinatenrichtung erfüllt dieselbe strukturelle Funktion; daher sind die Unterräume der Welt nicht beliebig austauschbar.
Verwandte Begriffe: Weltarchitektur, hermetrisch; Weltdimensionen; physischer Raum; Transkoordinaten.

Weltarchitektur, hermetrisch

Originaldefinition bei Heim: Die Architektureinheiten semantischer Art, nämlich der physische Raum und die drei imaginären Koordinaten, können zu drei möglichen Einheiten einer Weltarchitektur hinsichtlich möglicher Hermetrieformen zusammengefasst werden. Es handelt sich dabei um die reellen Dimensionen des physischen Raumes, die imaginäre Lichtzeit und die beiden imaginären Transkoordinaten.
Erläuterung: Dieser Begriff bezeichnet die gegliederte innere Anordnung der Weltkoordinaten. Heim fasst die Welt nicht als homogene Sechsheit von Achsen auf, sondern als architektonisch gegliederten Zusammenhang verschiedener Koordinatengruppen.
Verwandte Begriffe: Architektureinheit, semantisch; Weltdimensionen; Transkoordinaten; Hermetrie.

Weltpunkt

Originaldefinition bei Heim: Jeder durch die sechs Weltkoordinaten fixierbare Ort im Welttensorium. Diese Weltpunkte sind als Ereignisse latenter oder manifester Art interpretierbar.
Erläuterung: Der Weltpunkt ist bei Heim zunächst ein formal-koordinativer Ortsbegriff für einen durch sechs Koordinaten bestimmten Ereignisort. Er darf deshalb nicht als ontologischer Baustein eines Punktkontinuums missverstanden werden; die Welt besitzt vielmehr eine metronische Substruktur.
Verwandte Begriffe: Weltkoordinaten, Welttensorium, Ereignis manifest, Ereignis latent, Weltlinie.

Ereignis, manifest

Originaldefinition bei Heim: Ein Weltpunkt innerhalb des Unterraumes der Raumzeit.
Erläuterung: Manifest ist ein Ereignis dann, wenn es innerhalb der Raumzeit liegt und damit in den Bereich physischer Erscheinung fällt.
Verwandte Begriffe: Weltpunkt, Raumzeit, Ereignis latent, Weltstruktur.

Ereignis, latent

Originaldefinition bei Heim: Ein Weltpunkt außerhalb des raumzeitlichen Unterraumes der Welt.
Erläuterung: Latente Ereignisse liegen außerhalb der manifesten Raumzeit. Sie gehören dennoch zur Weltstruktur und sind keine bloßen Nichtexistenzen, sondern nicht-manifeste Ereignisorte im sechsdimensionalen Weltzusammenhang.
Verwandte Begriffe: Weltpunkt, Raumzeit, Ereignis manifest, Weltstruktur.

Weltlinie

Originaldefinition bei Heim: Eine eindimensionale Mannigfaltigkeit von Weltpunkten.
Erläuterung: Auch die Weltlinie ist zunächst ein formal-koordinativer Begriff. Sie meint die geordnete Folge von Weltpunkten in der Weltbeschreibung und nicht notwendig eine physikalisch real vorhandene Linie eines Punktkontinuums.
Verwandte Begriffe: Weltpunkt, Weltgeschwindigkeit, Weltkoordinaten.

Weltgeschwindigkeit

Originaldefinition bei Heim: Das auf das physische Zeitdifferential bezogene vektorielle Differential einer Weltlinie. Ihr Realteil ist eine Relativgeschwindigkeit im reellen Raum, während ihr Imaginärteil die integrale kosmische Bewegung des physischen Raumes bedingt.
Erläuterung: Heim verbindet in diesem Begriff gewöhnliche Bewegung im physischen Raum mit einer tieferen Bewegungsstruktur in den imaginären Weltrichtungen. Der Weltbegriff bleibt dabei sechsdimensional.
Verwandte Begriffe: Weltlinie, kosmische Bewegung, Weltkoordinaten.

Kosmische Bewegung

Originaldefinition bei Heim: Integrale Bewegung des physischen Raumes in den imaginären Weltkoordinaten.
Erläuterung: Die kosmische Bewegung meint bei Heim nicht bloß die Bewegung einzelner Körper im Raum, sondern eine Bewegung des physischen Raumes selbst relativ zu den imaginären Richtungen der Welt.
Verwandte Begriffe: Weltgeschwindigkeit, Weltkoordinaten, Äon, Raumzeit.

Weltstruktur

Originaldefinition bei Heim: Jede durch den Weltselektor ausgewiesene Ereignisstruktur der Welt, welche entweder latenter Art außerhalb der Raumzeit ist oder aber in manifester Form in die Raumzeit projizierbar bzw. mit ihr einen Durchschnitt bildet.
Erläuterung: Der Begriff Weltstruktur fasst die Ereignisbildung auf Weltebene zusammen. Er verbindet damit die latente Struktur außerhalb der Raumzeit mit der manifesten physikalischen Erscheinung innerhalb der Raumzeit.
Verwandte Begriffe: Welt, Weltpunkt, Ereignis manifest, Ereignis latent, Weltselektor.

Äon

Originaldefinition bei Heim: Weltzeit, beständige Dauer, Raumzeit.
Erläuterung: Der Äon bezeichnet das zeitliche Definitionsintervall der manifesten Welt. Heim verbindet damit nicht bloß ein neutrales Zeitmaß, sondern den zusammenhängenden Weltzeitraum, innerhalb dessen physische Raumzeit besteht.
Wortarchitektur: Aus griechisch aiōn: Lebenszeit, Weltzeit, Zeitalter.
Verwandte Begriffe: äonische Dimension, Raumzeit, Apeiron.

Äonische Dimension

Originaldefinition bei Heim: Eine verborgene imaginäre Weltdimension, aus der die zeitliche Aktualisierungsrichtung während des Äons gesteuert wird.
Erläuterung: Diese Dimension gehört nicht zur manifesten Raumzeit selbst, sondern zur verborgenen Weltstruktur, aus der die Richtung zeitlicher Aktualisierung innerhalb des Äons gesteuert wird.
Verwandte Begriffe: Äon, Transkoordinaten, entelechale Dimension, Weltdimensionen.

Entelechale Dimension


Originaldefinition bei Heim: Eine zur physischen Raumzeit normale verborgene Weltdimension, die wie die äonische Dimension imaginär zählt.
Erläuterung: Die entelechale Dimension ist bei Heim eine verborgene Weltdimension jenseits der manifesten Raumzeit. In der späteren Deutung erscheint sie als Hintergrund von Organisation, Steuerung und innerer Weltordnung.
Wortarchitektur: entelechal greift auf die aristotelische Familie von entelecheia zurück. Gemeint ist nicht bloß Zielgerichtetheit, sondern eine immanente Vollendung: das Zu-sich-selbst-Kommen einer Struktur, die ihre eigene Bestimmung bereits in sich trägt.
Verwandte Begriffe: äonische Dimension, Mundalentelechie, Maximentelezentrik.

Chronon

Originaldefinition bei Heim: Das durch die Existenz des Weltmetrons bedingte nicht teilbare Zeitelement.
Erläuterung: Das Chronon ist der kleinste nicht weiter teilbare Zeitbaustein. Es zeigt, dass Heim die Diskretheit der Welt nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich denkt.
Wortarchitektur: Aus griechisch chronos: Zeit.
Verwandte Begriffe: Weltmetron, Äon, Raumzeit.

Apeiron

Originaldefinition bei Heim: Möglicher Bereich der Welt außerhalb des Definitionsintervalles des Unterraumes physischer Raumzeit; Raum- und Zeitlosigkeit außerhalb des zeitlich geschlossenen Definitionsintervalles des Äons.
Erläuterung: Das Apeiron bezeichnet den Bereich jenseits des physisch definierten raumzeitlichen Intervalls. Es ist der außerzeitliche und außerraumzeitliche Horizont außerhalb des Äons.
Wortarchitektur: Aus griechisch apeiron: das Unbegrenzte, Grenzenlose.
Verwandte Begriffe: Äon, Raumzeit, präformative Apeironstruktur, postaktuelle Apeironstruktur.

Welttensorium

Originaldefinition bei Heim: Die Gesamtheit aller Weltpunkte eines sechsdimensionalen Raumes, dessen ein vierdimensionaler Unterraum die physische Raumzeit ist und der darüber hinaus durch das Weltmetron eine diskontinuierliche metronische Substruktur hat.
Erläuterung: Obwohl dieser Begriff sachlich stärker in Themenbereich 2 gehört, ist er hier bereits wichtig, weil er die formale Koordinatensprache mit der metronischen Grundstruktur verbindet. Gerade am Welttensorium wird sichtbar, dass Heim zwar von Weltpunkten spricht, die Welt aber nicht punktontologisch, sondern metronisch aufbaut.
Verwandte Begriffe: Welt, Weltpunkt, Weltmetron, metronisches Gitter.

2. Metronische Geometrie, Hermetrien und Welttensorium

Die thematische Gliederung unten dient nur der Orientierung. In Heims Werk durchdringen sich diese Bereiche und bilden keine voneinander getrennten Teildisziplinen.

Einführung

Mit der metronischen Geometrie setzt Heim an einem Punkt an, an dem seine Theorie sich grundlegend von einer gewöhnlichen kontinuierlichen Differentialgeometrie unterscheidet. Die materielle Welt soll nicht mehr durch ein frei teilbares Punktkontinuum beschrieben werden, sondern durch eine diskrete Struktur, deren geometrische Letzteinheit das Metron ist. Für die Welt selbst wird dieses Metron als konstante Flächendifferenz τ\tauτ verstanden. Das Weltmetron ist damit nicht punktförmig und auch nicht linienhaft, sondern ausdrücklich flächenhaft. Genau aus diesem Grund verlangt Heim für die exakte Beschreibung der materiellen Welt ein metronisches Differenzenkalkül anstelle des gewöhnlichen Infinitesimalkalküls.

Von hier aus entfaltet sich eine eigene geometrische Sprache: metronisches Gitter, Metrondifferential, Metronintegral, Tensorium, Strukturtensorium, Welttensorium, Hermetrie, Hermetrieform und die verschiedenen Kondensationsformen. Das Entscheidende ist dabei, dass Heim Geometrie nicht isoliert behandelt. Metrische Struktur, physikalische Interpretation und semantische Weltgliederung greifen ineinander. Eine Hermetrie ist deshalb nicht bloß „eine Geometrie“, sondern ein nichteuklidisch strukturierter Unterraum, dessen Semantik physikalisch ausgedeutet wurde.

Begriffe

Metron

Originaldefinition bei Heim: Im Register erscheint das Metron allgemein als geometrische Letzteinheit; für die konkrete Weltstruktur wird diese Letzteinheit jedoch als Weltmetron bestimmt.
Erläuterung: Das Metron in seiner eigentlichen Funktion ist das elementare Flächenelement einer diskreten Weltgeometrie. Heim-nahe Darstellungen betonen ausdrücklich, dass die diskreten Elemente keine Linien-, sondern Flächenelemente sind. In der Einführung wird τ\tau als konstante Flächendifferenz beschrieben, die die allgemeine Weltstruktur bestimmt. In modernen Arbeiten zur Heim Theorie wird das Metron oft mit dem Quadrat der Planckschen Länge gleichgesetzt wären es bei Heim dazu noch einen Faktor von 3/8 besitzt. Das ist Teil einer fortlaufenden Diskussion.
Wortarchitektur: Aus griechisch metron = Maß; bei Heim wird daraus die elementare geometrische Maßeinheit der Weltstruktur.
Verwandte Begriffe: Weltmetron, metronisches Gitter, Metrondifferential, Metronintegral, Welttensorium.

Weltmetron

Originaldefinition bei Heim: Die als physikalische Naturkonstante erscheinende geometrische Letzteinheit der Welt im Sinne einer zweidimensionalen, von 0 verschiedenen Flächendifferenz.
Erläuterung: Das Weltmetron ist die konkrete geometrische Letzteinheit der materiellen Welt. In Heim-nahen Zusammenfassungen wird diese Größe als elementare Fläche τ\tau beschrieben, die in der Größenordnung der Planckfläche liegt; in der Einführung wird sie mit etwa 3/8lP23/8\,l_P^2​ charakterisiert.
Wortarchitektur: Welt + Metron = die elementare Flächeneinheit der Welt.
Verwandte Begriffe: Metron, Chronon, Welttensorium, metronisches Gitter.

Gitter, metronisch

Originaldefinition bei Heim: Das durch das Metron bedingte Koordinatengitter im Gegensatz zum infinitesimalen Koordinatennetz.
Erläuterung: Das metronische Gitter ersetzt das frei teilbare Kontinuum durch eine diskrete Gitterstruktur aus elementaren Flächen. In Heim-nahen Erläuterungen wird betont, dass diese „Flächengitter“ jeweils durch geodätische Gitterlinien begrenzt werden.
Verwandte Begriffe: Weltmetron, Gitterselektor, Tensorium, Strukturtensorium.

Gitterselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, der im euklidischen bzw. pseudoeuklidischen Fall die durch das Metron bedingte endliche Teilung des geradlinigen äquidistanten Gitters beschreibt.
Erläuterung: Der Gitterselektor beschreibt formal die diskrete Teilung des metronischen Gitters. Er gehört schon an die Grenze zwischen reiner Geometrie und Selektoroperatorik.
Verwandte Begriffe: metronisches Gitter, Hyperselektor, Metron, Tensorium.

Metrondifferential

Originaldefinition bei Heim: Minimaländerung einer zahlentheoretischen Funktion oder ihres Selektors im Sinne einer Differenz, weil unter Voraussetzung des Metrons der Limes zum Differential nicht durchführbar ist.
Erläuterung: Das Metrondifferential ist Heims diskretes Gegenstück zum infinitesimalen Differential. Es beschreibt kleinste Änderungen nicht als Grenzübergang gegen null, sondern als endliche metronische Differenz.
Verwandte Begriffe: Metronintegral, Metron, metronischer Operator.

Metronintegral

Originaldefinition bei Heim: Summationsoperation von Metrondifferentialen, die der infinitesimalen Integration analog ist.
Erläuterung: Das Metronintegral ersetzt die gewöhnliche Integration durch eine Summation diskreter elementarer Beiträge. Es ist deshalb kein bloßes Notationsdetail, sondern Ausdruck des metronischen Weltaufbaus.
Verwandte Begriffe: Metrondifferential, Metronintegrand, Metron.

Metronintegrand

Originaldefinition bei Heim: Der Selektor, über den das Metronintegral erstreckt wird.
Erläuterung: Der Metronintegrand ist der Ausdruck, auf den das Metronintegral wirkt. An ihm wird sichtbar, dass Heim geometrische Diskretheit und Selektorformalismus eng verbindet.
Verwandte Begriffe: Metronintegral, Selektor, metronischer Operator.

Operator, metronisch

Originaldefinition bei Heim: Eine Rechenvorschrift unter Berücksichtigung des Metrons, die stets als Selektor aufgefasst werden kann.
Erläuterung: Ein metronischer Operator ist eine Rechenvorschrift, die von der diskreten metronischen Struktur ausgeht. Er gehört damit zugleich zur Geometrie und zur operatorischen Formulierung der Theorie.
Verwandte Begriffe: Metron, Metrondifferential, Selektor, Zustandsselektor.

Tensorium, metronisch

Originaldefinition bei Heim: Allgemeiner metronischer Raum, dessen Dimensionszahl mindestens diejenige des Metrons ist. Ein solches Tensorium wird zwar vom primitiven Tensorium aufgespannt, doch sind hier Feinstrukturselektoren einer Feinstruktur des allgemeinen Tensoriums erforderlich.
Erläuterung: Das metronische Tensorium ist der allgemeine diskrete Strukturraum auf metronischer Grundlage. Für die Website ist wichtig: Es ist kein kontinuierlicher Mannigfaltigkeitsraum, sondern ein durch Metronik gegliederter Raum mit eigener Feinstruktur.
Verwandte Begriffe: Tensorium, einfach metronisch; Tensorium, primitiv; Strukturtensorium; Welttensorium.

Tensorium, einfach metronisch

Originaldefinition bei Heim: Ein einfaches Strukturtensorium, dessen geodätische Begrenzung das metronische Gitter ist.
Erläuterung: Dies ist die einfachste Form eines metronischen Tensoriums. Sie markiert die elementare Stufe, auf der geodätisch begrenzte metronische Struktur erstmals auftritt.
Verwandte Begriffe: Tensorium, metronisch; Strukturtensorium, metronisch einfach; metronisches Gitter.

Tensorium, primitiv

Originaldefinition bei Heim: Aus einfachem Tensorium aufgespannter höher dimensionierter Raum, in welchem die Hyperselektoren mit den Gitterselektoren identisch werden.
Erläuterung: Das primitive Tensorium ist eine höhere Aufbauform, die aus einfacheren Tensorien hervorgeht. Es gehört bereits zur hierarchischen Stufung metronischer Raumformen.
Verwandte Begriffe: Tensorium, metronisch; Tensorium, einfach metronisch; Hyperselektor.

Strukturtensorium, metronisch einfach

Originaldefinition bei Heim: Einfache Folge geodätisch begrenzter Metronen, die einen Streifen bilden, dessen Dimensionszahl mit derjenigen der Metronen identisch ist.
Erläuterung: Das einfache metronische Strukturtensorium beschreibt eine elementare geordnete Folge von Metronen. Hier wird sichtbar, dass Heim nicht nur von diskreten Einheiten spricht, sondern auch von ihrer geordneten räumlichen Verkettung.
Verwandte Begriffe: Metron, Tensorium, einfach metronisch; Strukturtensorium, primitiv.

Strukturtensorium, primitiv

Originaldefinition bei Heim: Aus einfachen metronischen unabhängigen Strukturtensorien aufgespannter höher dimensionierter Raum.
Erläuterung: Diese Form bezeichnet die nächsthöhere strukturelle Zusammensetzung aus einfachen metronischen Strukturtensorien.
Verwandte Begriffe: Strukturtensorium, metronisch einfach; Tensorium, primitiv.

Welttensorium

Originaldefinition bei Heim: Die Gesamtheit aller Weltpunkte eines sechsdimensionalen Raumes, dessen ein vierdimensionaler Unterraum die physische Raumzeit ist und der darüber hinaus durch das Weltmetron eine diskontinuierliche metronische Substruktur hat.
Erläuterung: Das Welttensorium ist die Welt in ihrer metronisch-tensoriellen Gestalt. Genau hier zeigt sich die Doppelstruktur von Heims Sprache: Formal ist von Weltpunkten die Rede, ontologisch aber ist die Welt durch das Weltmetron diskret und flächenhaft gegliedert.
Wortarchitektur: Welt + Tensorium = die tensorielle Gesamtstruktur der Welt.
Verwandte Begriffe: Welt, Weltpunkt, Weltmetron, metronisches Gitter, Hermetrie.

Hermetrie

Originaldefinition bei Heim: Ein nichteuklidisch strukturierter Unterraum, dessen Semantik nach physikalischen Prinzipien ausgedeutet wurde.
Erläuterung: Hermetrie ist bei Heim keine bloße Geometrie, sondern eine physikalisch interpretierte Strukturform eines Unterraums. Damit verbindet Heim metrische Gestalt und physikalische Bedeutung ausdrücklich miteinander.
Wortarchitektur: Technische Neubildung; gerade kein gewöhnliches Sprachwort.
Verwandte Begriffe: Hermetrieform, Hermetriestruktur, Antihermetrie, Raumkondensation, Zeitkondensation.

Antihermetrie

Originaldefinition bei Heim: Das Fehlen einer metrischen Struktur in einem definierten Unterraum, der dann euklidische oder pseudoeuklidische Eigenschaften hat.
Erläuterung: Antihermetrie bezeichnet nicht das Fehlen jeder Struktur, sondern das Fehlen einer hermetrischen Struktur. Dadurch bleibt ein Unterraum euklidisch oder pseudoeuklidisch.
Verwandte Begriffe: Hermetrie, Hermetrieform.

Hermetrieform

Originaldefinition bei Heim: Mögliche Formen der Hermetrie innerhalb des Welttensoriums.
Erläuterung: Hermetrieformen sind die konkreten Strukturtypen, in denen Hermetrie im Welttensorium auftritt. Zu ihnen gehören bei Heim unter anderem Raum-, Zeit- und Raumzeitkondensationen.
Verwandte Begriffe: Hermetrie, Hermetriestruktur, Raumkondensation, Zeitkondensation, Raumzeitkondensation.

Hermetriestruktur

Originaldefinition bei Heim: Die hermetrische Strukturierung von Weltstrukturen.
Erläuterung: Der Begriff bezeichnet die Weise, in der Weltstrukturen hermetrisch gegliedert sind. Er verbindet damit die Weltebene mit den speziellen Strukturformen der Hermetrie.
Verwandte Begriffe: Weltstruktur, Hermetrie, Hermetrieform.

Kondensation, metronisch

Originaldefinition bei Heim: Relative Verdichtung der Metronen bei der Projektion von Hyperselektoren auf ein Gitter.
Erläuterung: Metronische Kondensation ist die Verdichtung metronischer Struktur. Sie gehört zu den zentralen Übergangsbegriffen zwischen Geometrie und physikalischer Strukturentstehung.
Verwandte Begriffe: Kondensationsstufe, Strukturkondensation, Raumkondensation, Zeitkondensation, Komplexkondensation.

Kondensationsstufe

Originaldefinition bei Heim: Quantenhafte diskrete Stufe einer metronischen Kondensation.
Erläuterung: Kondensation verläuft bei Heim nicht kontinuierlich, sondern in diskreten Stufen. Die Kondensationsstufe ist das elementare Glied dieser Staffelung.
Verwandte Begriffe: metronische Kondensation, Strukturstufe.

Strukturkondensation

Originaldefinition bei Heim: Allgemeine Kondensation eines Strukturzustandes, bezogen auf das lineare äquidistante Gitter.
Erläuterung: Strukturkondensation ist der allgemeinere Begriff für Verdichtung eines Strukturzustandes auf Gitterbasis. Die metronische Kondensation ist ein speziellerer Fall innerhalb dieses Zusammenhangs.
Verwandte Begriffe: metronische Kondensation, Strukturstufe, Strukturkompressor.

Strukturstufe

Originaldefinition bei Heim: Diskretes, quantenhaftes Element einer metronischen Strukturkondensation.
Erläuterung: Die Strukturstufe ist die kleinste diskrete Stufe innerhalb einer Strukturkondensation.
Verwandte Begriffe: Strukturkondensation, Kondensationsstufe.

Imaginärkondensation

Originaldefinition bei Heim: Eine metronische Kondensation, die nur in einem Bereich imaginärer Koordinaten definiert ist.
Erläuterung: Diese Kondensationsform betrifft ausschließlich imaginäre Koordinatenbereiche und gehört damit zu den nicht unmittelbar manifesten Strukturformen.
Verwandte Begriffe: Zeitkondensation, Komplexkondensation, Hermetrieform.

Komplexkondensation

Originaldefinition bei Heim: Die metronische Kondensation bezieht sich sowohl auf imaginäre als auch auf reelle Koordinaten und ist daher über dem komplexen algebraischen Zahlenkörper definiert.
Erläuterung: Die Komplexkondensation verbindet reale und imaginäre Koordinatenbereiche in einer gemeinsamen Strukturform.
Verwandte Begriffe: Imaginärkondensation, Raumzeitkondensation, Hermetrieform.

Raumkondensation

Originaldefinition bei Heim: Eine Hermetrieform, bei der an die Selbstkondensation der Transkoordinaten eine Kondensation des physischen Raumes strukturell eingebunden ist.
Erläuterung: Raumkondensation ist die Hermetrieform, in der der physische Raum selbst in den Kondensationsprozess eintritt. Sie gehört damit zu den Grundformen physischer Manifestation.
Verwandte Begriffe: Hermetrieform, Zeitkondensation, Raumzeitkondensation, Raumkondensor.

Zeitkondensation

Originaldefinition bei Heim: Es handelt sich um eine imaginäre Hermetrieform, bei welcher die drei imaginären Weltdimensionen Kondensationsstufen ausbilden.
Erläuterung: Die Zeitkondensation ist eine rein imaginäre Hermetrieform. Sie betrifft die verborgenen Weltdimensionen und steht damit näher an der latenten als an der manifest räumlichen Struktur.
Verwandte Begriffe: Imaginärkondensation, Hermetrieform, Raumzeitkondensation.

Raumzeitkondensation

Originaldefinition bei Heim: Die Strukturform bei einer Hermetrie aller Weltkoordinaten.
Erläuterung: Die Raumzeitkondensation ist die umfassendste der hier genannten Grundformen, weil sie alle Weltkoordinaten in eine gemeinsame Hermetrie einbezieht.
Verwandte Begriffe: Raumkondensation, Zeitkondensation, Komplexkondensation, Hermetrieform.

Hyperstruktur

Originaldefinition bei Heim: Ein vollständig vom Metron bestimmter Raum, der als Strukturtensorium durch einen Feinstrukturselektor bestimmt wird.
Erläuterung: Die Hyperstruktur ist ein vollständig metronisch bestimmter Raum höherer Strukturordnung. Sie zeigt, wie Heim metronische Geometrie in Richtung komplexerer Strukturwelten ausweitet.
Verwandte Begriffe: Tensorium, metronisch; Feinstruktur; Strukturtensorium; Hyperselektor.

Gültigkeitsbereich, metronisch

Originaldefinition bei Heim: Es handelt sich hierbei um Bereiche approximativer Natur. Der erste Bereich kennzeichnet exakte Lösungen bei niedrigen Metronenziffern, der zweite approximierte Lösungen bei hohen Metronenziffern; der dritte beschreibt mit verschwindendem Metron infinitesimale mikromare Lösungen, der vierte nach dem Korrespondenzprinzip den Übergang in das makromare Feldkontinuum.
Erläuterung: Heim bestimmt ausdrücklich, unter welchen Bedingungen die metronische Beschreibung exakt, approximativ oder in ein makroskopisches Kontinuum überführbar ist. Seine Theorie negiert das Kontinuum also nicht schlicht, sondern ordnet seinen Geltungsbereich neu.
Verwandte Begriffe: Metron, metronisches Gitter, Korrespondenzprinzip.

3. Selektoren, Kondensoren und Strukturoperatoren

Einführung

Mit dem Begriff des Selektors führt Heim eine eigene operative Sprache ein. Ein Selektor ist bei ihm zunächst eine Auswahlregel, also eine Vorschrift, die aus einer Zahlenmenge oder aus einem allgemeineren Zahlenkörper bestimmte Werte auswählt oder erzeugt. Von dort aus erweitert Heim den Begriff stufenweise: Es gibt einfache Selektoren, Funktionalselektoren, Feldselektoren, Fundamentalselektoren, Zustandsselektoren und schließlich auch den Weltselektor. Damit wird deutlich, dass Selektoren bei Heim nicht bloß rechnerische Hilfsmittel sind, sondern den eigentlichen operatorischen Kern seiner Theorie bilden.

Die Kondensoren gehören zu derselben Strukturebene. Besonders wichtig ist der Fundamentalkondensor als Selektor des Maßes einer metronischen Kondensation. Er tritt nicht isoliert auf, sondern in einem Gefüge aus Gitterkernen, Fundamentalselektoren, Korrelatoren, Kondensorsignaturen, Kondensfeldselektoren und spezifischen Formen wie dem Raumkondensor oder Strukturkondensor. Auf dieser Ebene werden geometrische Diskretheit, Tensorstruktur und physikalische Zustände in eine gemeinsame operative Form gebracht.

Begriffe

Selektor

Originaldefinition bei Heim: Eine Auswahlregel, die aus der Menge positiver ganzer Zahlen Funktionswerte auswählt oder über einem allgemeineren Zahlenkörper erzeugt.
Erläuterung: Der Selektor ist der Grundbegriff von Heims Operatorik. Er bezeichnet keine fertige physikalische Größe, sondern die formale Regel, durch die bestimmte Zahlenfolgen, Feldwerte oder Strukturbeziehungen ausgewählt werden.
Wortarchitektur: Selektor ist ein technischer Kunstbegriff auf Basis von „selegere“ / auswählen.
Verwandte Begriffe: Funktionalselektor, Feldselektor, Fundamentalselektor, Weltselektor.

Einheitsselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, dessen Wirkung stets den Wert 1 als Zahl liefert.
Erläuterung: Der Einheitsselektor ist der einfachste Spezialfall eines Selektors. Er dient als elementarer operatorischer Referenzfall.
Verwandte Begriffe: Konstantenselektor, Nullselektor.

Konstantenselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein mit dem Einheitsselektor verwandter Selektor, dessen Wirkung stets die gleiche Konstante liefert.
Erläuterung: Der Konstantenselektor verallgemeinert den Einheitsselektor. Er liefert nicht notwendig 1, sondern eine fest vorgegebene Konstante.
Verwandte Begriffe: Einheitsselektor, Nullselektor.

Nullselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein spezieller Konstantenselektor, in dem die Konstante den Wert 0 hat, so dass die Wirkung dieses Nullselektors stets 0 liefert.
Erläuterung: Der Nullselektor ist für Heim besonders wichtig, weil ganze Strukturklassen durch Bedingungen der Form „Selektorwirkung = 0“ ausgezeichnet werden.
Verwandte Begriffe: Konstantenselektor, Weltselektor.

Koordinationsselektor, skalar

Originaldefinition bei Heim: Durch dieses Auswahlprinzip werden die jeweiligen durch das Metron bedingten Koordinatenteilungen bestimmt.
Erläuterung: Der skalare Koordinationsselektor legt die diskrete Teilung eines metronischen Koordinatensystems fest. Er gehört damit zur Grundschicht der metronischen Operatorik.
Verwandte Begriffe: Koordinationsselektor, orientiert; Gitterselektor; Metron.

Koordinationsselektor, orientiert

Originaldefinition bei Heim: Es handelt sich um einen Koordinationsselektor, dessen Wirkung zugleich die vektoriellen Orientierungen der Koordinaten festlegt.
Erläuterung: Hier wird die bloße Teilung des Koordinatensystems um die Frage seiner Orientierung erweitert.
Verwandte Begriffe: Koordinationsselektor, skalar; Weltkoordinaten.

Argumentselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, von dem ein Funktionalselektor abhängt.
Erläuterung: Der Argumentselektor ist derjenige Selektor, der als Eingangsgröße für einen übergeordneten Funktionalselektor dient.
Verwandte Begriffe: Funktionalselektor, Partialselektor.

Funktionalselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein übergeordneter Selektor, der funktional von anderen Selektoren abhängt.
Erläuterung: Der Funktionalselektor ist eine höhere Selektorebene. Er wirkt nicht unmittelbar auf Rohdaten, sondern auf bereits gegebene Selektorstrukturen.
Verwandte Begriffe: Argumentselektor, Partialselektor, Feldselektor, Zustandsselektor, Weltselektor.

Partialselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Funktionalselektor, der von Partialstrukturen abhängt.
Erläuterung: Der Partialselektor gehört zur operatorischen Behandlung zusammengesetzter Strukturen. Er beschreibt nicht das Ganze direkt, sondern einen von mehreren Teilaspekten.
Verwandte Begriffe: Funktionalselektor, Partialstruktur, Korrelator.

Gitterselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, der im euklidischen bzw. pseudoeuklidischen Fall die durch das Metron bedingte endliche Teilung des geradlinigen äquidistanten Gitters beschreibt.
Erläuterung: Der Gitterselektor beschreibt die diskrete Teilung eines strukturarmen metronischen Gitters. Er ist die einfache Selektorform für den euklidischen oder pseudoeuklidischen Fall.
Verwandte Begriffe: Hyperselektor, Gitterkern, metronisches Gitter.

Hyperselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, der die durch das Metron bedingte Koordinatenteilung geodätischer Koordinaten einer nichteuklidischen Struktur beschreibt und vom Gitterselektor abweicht, wenn eine solche Struktur existiert.
Erläuterung: Der Hyperselektor ist die verallgemeinerte Selektorform für nichteuklidische Strukturen. Er tritt dort auf, wo das einfache Gitter durch echte Strukturkrümmung überschritten wird.
Verwandte Begriffe: Gitterselektor, Feinstrukturselektor, metronische Kondensation.

Feinstrukturselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, der die Feinstruktur eines metronisierten Raumes beschreibt.
Erläuterung: Der Feinstrukturselektor beschreibt die innere Untergliederung eines bereits metronisierten Raumes.
Verwandte Begriffe: Feinstruktur, Hyperstruktur, Hyperselektor.

Feldselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor oder auch Funktionalselektor, dessen Wirkung als Feldfunktion erscheint.
Erläuterung: Der Feldselektor ist der Selektor einer Feldgröße. Heim schlägt damit die Brücke von der diskreten Operatorik zur Feldbeschreibung.
Verwandte Begriffe: Funktionalselektor, Spinfeldselektor, Zustandsselektor.

Spinfeldselektor

Originaldefinition bei Heim: Der Feldselektor des Spinfeldes.
Erläuterung: Der Spinfeldselektor ist die feldtheoretische Selektorform des Metronenspins.
Verwandte Begriffe: Spinfeld, Spinselektor, Feldselektor.

Spinselektor

Originaldefinition bei Heim: Feldselektor des Metronspins.
Erläuterung: Der Spinselektor beschreibt selektorisch die Spinstruktur metronischer Elemente.
Verwandte Begriffe: Metronspin, Spinfeldselektor, Feldselektor.

Fundamentalselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein tensorieller Selektor, dessen Wirkung einen Fundamentaltensor erzeugt und stets die Iteration von zwei verschiedenen oder gleichen Gitterkernen ist.
Erläuterung: Der Fundamentalselektor ist eine zentrale Grundform der Heim’schen Operatorik. Er erzeugt Fundamentaltensoren und entsteht aus der Iteration von Gitterkernen.
Verwandte Begriffe: Gitterkern, Korrelator, Fundamentalkondensor.

Gitterkern

Originaldefinition bei Heim: Tensorieller Selektor, der als Kern eines metronischen Integraloperators den Zustand einer metronischen Kondensation beschreibt.
Erläuterung: Der Gitterkern ist eine elementare Struktureinheit der Operatorik. Aus seinen Iterationen werden später Fundamentalselektoren und Korrelatorstrukturen aufgebaut.
Verwandte Begriffe: Fundamentalselektor, Struktureinheiten, Korrelator.

Korrelator

Originaldefinition bei Heim: Eine quadratische Hypermatrix, deren Elemente die Fundamentalselektoren der Partialstrukturen sind.
Erläuterung: Der Korrelator ist die Matrixform, in der mehrere Fundamentalselektoren als Partialstrukturen zusammengefasst werden. Er ist die Grundlage polymetrischer Strukturkomposition.
Verwandte Begriffe: Fundamentalselektor, Partialstruktur, Polymetrie, Korrelationsvermittler.

Polymetrie

Originaldefinition bei Heim: Die Wechselbeziehung der Fundamentalselektoren des Korrelators zu einem Kompositionsfeld, wenn der Korrelator aus mehr als einem Element besteht.
Erläuterung: Polymetrie bezeichnet die operative Verknüpfung mehrerer Fundamentalselektoren zu einem übergeordneten Strukturfeld.
Verwandte Begriffe: Korrelator, Kompositionsfeld, Partialstruktur.

Fundamentalkondensor

Originaldefinition bei Heim: Der Selektor des Maßes einer metronischen Kondensation.
Erläuterung: Der Fundamentalkondensor ist der zentrale Kondensorbegriff in Heim. Er beschreibt nicht einfach eine „Verdichtung“, sondern das selektorielle Maß des Kondensationszustandes einer Struktur.
Verwandte Begriffe: Kondensorsignatur, Kondensfeldselektor, Strukturkondensor, Raumkondensor, Weltselektor.

Kondensorsignatur

Originaldefinition bei Heim: Basis-, Kontra- und Wirkungssignatur eines Fundamentalkondensors.
Erläuterung: Die Kondensorsignatur fasst die drei Signaturaspekte zusammen, durch die ein Fundamentalkondensor varianzmäßig bestimmt ist.
Verwandte Begriffe: Basissignatur, Kontrasignatur, Wirkungssignatur, Fundamentalkondensor.

Basissignatur

Originaldefinition bei Heim: Die Indizierung des kovarianten Teiles in einem Fundamentalkondensor.
Erläuterung: Die Basissignatur bestimmt den kovarianten Anteil eines Fundamentalkondensors.
Verwandte Begriffe: Kondensorsignatur, Kontrasignatur, Wirkungssignatur.

Kontrasignatur

Originaldefinition bei Heim: Die Indizierung des kontravarianten Strukturanteils eines als Binärfeld erscheinenden gemischtvarianten Fundamentalkondensors.
Erläuterung: Die Kontrasignatur bestimmt den kontravarianten Anteil im gemischtvarianten Aufbau eines Fundamentalkondensors.
Verwandte Begriffe: Kondensorsignatur, Basissignatur, Wirkungssignatur.

Wirkungssignatur

Originaldefinition bei Heim: Diese Signatur zeigt an, welcher Gitterkern im kontravarianten Fundamentalselektor das gemischtvariante Binärfeld des betreffenden Fundamentalkondensors verursacht.
Erläuterung: Die Wirkungssignatur beschreibt, welcher strukturelle Ursprung im kontravarianten Anteil die konkrete Feldwirkung des Fundamentalkondensors trägt.
Verwandte Begriffe: Kondensorsignatur, Basissignatur, Kontrasignatur, Gitterkern.

Kondensfeldselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor der kovarianten Differentiation unter Berücksichtigung des Metrons und der Partialstrukturen.
Erläuterung: Der Kondensfeldselektor beschreibt die kovariante Differentiation auf metronischer Grundlage im Zusammenhang von Kondensor- und Partialstruktur.
Verwandte Begriffe: Fundamentalkondensor, Wirkungsmatrix, Partialstruktur.

Strukturkondensor

Originaldefinition bei Heim: Der den Strukturkompressor erzeugende Funktionalselektor, der auf einen Fundamentalkondensor einwirkt.
Erläuterung: Der Strukturkondensor ist eine höhere Kondensorform. Er wirkt auf einen Fundamentalkondensor ein und erzeugt so den Strukturkompressor.
Verwandte Begriffe: Fundamentalkondensor, Strukturkompressor, Raumkondensor.

Raumkondensor

Originaldefinition bei Heim: Der auf das Welttensorium bezogene Strukturkondensor, der in dieser Form als Funktionalselektor den Raumkompressor erzeugt.
Erläuterung: Der Raumkondensor ist die auf das Welttensorium bezogene Form des Strukturkondensors. Er gehört zu den zentralen operatorischen Begriffen für die metrischen Zustände des Welttensoriums.
Verwandte Begriffe: Strukturkondensor, Raumkompressor, Zustandsselektor, Welttensorium.

Zustandsselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein hermitescher Funktionalselektor, der das metronische Analogon zum Zustandsoperator ist. Wirkt der Zustandsselektor auf einen Feldselektor, der eine konvergente metronische Zustandsfunktion erzeugt, dann bilden die Eigenwerte ein diskretes Punktspektrum in Analogie zu Quantenzuständen.
Erläuterung: Mit dem Zustandsselektor formuliert Heim eine metronische Version des quantenmechanischen Zustandsoperators. Wichtig ist dabei das diskrete Spektrum der Eigenwerte, das aus der metronischen Struktur hervorgeht.
Verwandte Begriffe: Feldselektor, Raumkondensor, Fundamentalkondensor.

Weltselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein übergeordneter Funktionalselektor, der, wenn er auf einen Fundamentalkondensor in sechs Dimensionen einwirkt, diesen immer dann als Weltstruktur ausweist, wenn das Ergebnis der Selektorwirkung ein tensorieller Nullselektor vom vierten Grad ist.
Erläuterung: Der Weltselektor ist einer der wichtigsten Begriffe der ganzen Theorie. Er ist das Auswahlprinzip, durch das bestimmte geometrische oder kondensorielle Strukturen überhaupt als Weltstrukturen ausgezeichnet werden. In späteren Zusammenfassungen wird dieser Gedanke ausdrücklich als zentrales Auswahlprinzip der materiellen Welt hervorgehoben.
Verwandte Begriffe: Funktionalselektor, Nullselektor, Fundamentalkondensor, Weltstruktur.

Partialstruktur

Quellnahe Definition bei Heim: Argumenttensoren des Kompositionsfeldes.
Erläuterung: Partialstrukturen sind die Teilstrukturen, aus denen ein Kompositionsfeld aufgebaut wird. In der Operatorik sind sie deshalb die eigentlichen Argumente höherer Strukturzusammenhänge.
Verwandte Begriffe: Kompositionsfeld, Strukturkomposition, Korrelator, Binärfeld.

Binärfeld

Originaldefinition bei Heim: Diejenigen Fundamentalkondensoren, bei denen zwei verschiedene Elemente des Korrelators in Wechselbeziehung stehen. In der Syntrometrischen Maximentelezentrik erscheint dazu parallel die Formulierung: Transmissionsfeld aus zwei Partialstrukturen.
Erläuterung: Das Binärfeld ist die einfachste gemischtvariante Feldstruktur zwischen zwei Teilstrukturen. Es gehört zu den Grundformen, aus denen Heim höhere Strukturassoziationen und Kopplungstensoren aufbaut.
Verwandte Begriffe: Partialstruktur, Korrelationstensor, Kopplungstensor, Fundamentalkondensor.

Wirkungsmatrix

Originaldefinition bei Heim: Die in einem Rechteckschema angeordnete Gesamtheit aller zu einer Kondensorsignatur möglichen Kondensfeldselektoren. In der Syntrometrischen Maximentelezentrik erscheint ergänzend die Formulierung: die Gesamtheit aller ko- und kontravariant wirkenden Multiplettsignaturen.
Erläuterung: Die Wirkungsmatrix fasst die möglichen Wirkungsweisen einer gegebenen Kondensorsignatur systematisch zusammen. Sie ist damit die Matrixform der operativen Möglichkeiten eines Kondensorfeldes.
Verwandte Begriffe: Kondensorsignatur, Typensignatur, Kondensfeldselektor, Wirkungsmatrix, total.

Typensignatur

Originaldefinition bei Heim: Eine ko- und eine kontravariante Signatur der Kondensfeldselektoren, durch die angezeigt wird, wie der betreffende Kondensfeldselektor auf ko- oder kontravariante Indizierungen allgemeiner tensorieller Feldselektoren einwirkt.
Erläuterung: Die Typensignatur beschreibt die konkrete Wirkungsart eines Kondensfeldselektors auf Tensorindizes. Sie ist damit ein Baustein der Wirkungsmatrix.
Verwandte Begriffe: Wirkungsmatrix, Kondensfeldselektor, Basissignatur, Kontrasignatur, Wirkungssignatur.

Strukturkomposition

Originaldefinition bei Heim: Aus allgemeinen Partialstrukturen aufgebaute strukturelle Komposition hermetrischer Art.
Erläuterung: Strukturkomposition ist der allgemeinere Zusammenhang, in dem mehrere Partialstrukturen zu einer gemeinsamen hermetrischen Gesamtstruktur zusammengefügt werden.
Verwandte Begriffe: Partialstruktur, Kompositionsfeld, Korrelationstensor, Kopplungstensor.

Strukturkompressor

Originaldefinition bei Heim: Ein tensorieller Selektor vom 4. Grad, der den metronischen Verdichtungszustand einer hinsichtlich des Bezugssystems relativen Kondensation eines allgemeinen Strukturfeldes beschreibt.
Erläuterung: Der Strukturkompressor ist die komprimierende Zustandsbeschreibung eines allgemeinen Strukturfeldes. Er gibt an, in welchem Verdichtungszustand sich eine relative Kondensation befindet.
Verwandte Begriffe: Strukturkondensor, Raumkompressor, Fundamentalkondensor, Kondensationsstufe.

Raumkompressor

Originaldefinition bei Heim: Der auf das Welttensorium bezogene Strukturkompressor.
Erläuterung: Der Raumkompressor ist die auf das Welttensorium spezifizierte Form des Strukturkompressors. Er gehört damit direkt zur Beschreibung metrischer Zustände der Weltstruktur.
Verwandte Begriffe: Strukturkompressor, Raumkondensor, Welttensorium, Zustandsselektor.

Kopplungstensor

Originaldefinition bei Heim: Da das Prinzip der Varianzstufenänderung im Fall einer Polymetrie von Partialstrukturen nicht zu gelten braucht, erscheint ein tensorieller Kopplungsselektor als Faktor vor einigen Fundamentalkondensoren gemischtvarianter Natur. In der Syntrometrischen Maximentelezentrik heißt es ergänzend: Er wird aus den gemischtvarianten tensoriellen Strukturassoziationen aufgebaut, die zu einem Binärfeld gehören; die Gesamtheit aller Kopplungstensoren beschreibt die betreffende Strukturkomposition.
Erläuterung: Der Kopplungstensor ist das Tensorgebilde, das die Kopplung zwischen Partialstrukturen in polymetrischen Zusammenhängen trägt. Er verbindet damit Binärfeld, Strukturassoziation und Strukturkomposition.
Verwandte Begriffe: Verbundselektor, Binärfeld, Partialstruktur, Strukturkomposition.

Verbundselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein tensorieller Selektor, der die Korrelation zwischen einem kontravariant und einem kovariant wirkenden Element des Korrelators im Binärfeld eines Fundamentalkondensors angibt, wenn eine Polymetrie vorliegt und das Gesetz der Varianzstufenänderung nicht mehr gilt. Der Verbundselektor baut dabei den Kopplungstensor auf.
Erläuterung: Der Verbundselektor ist die operative Regel, durch die eine nicht mehr einfach varianzgesetzliche Korrelation im Binärfeld formal erfasst wird. Er ist der unmittelbare Aufbauoperator des Kopplungstensors.
Verwandte Begriffe: Kopplungstensor, Binärfeld, Korrelator, Polymetrie.

4. Teilchenstrukturen, Felder und Masse

Einführung

In diesem Themenbereich geht es um die Frage, wie aus metronischer Geometrie und synmetronischer Struktur Teilchen, Felder und Masse hervorgehen. Für Heim ist ein Elementarteilchen nicht einfach ein punktförmiges Objekt, sondern ein strukturierter Term komplexer Hermetrie mit inneren Zonen, Kondensationsstufen, Korrelationen und Prototropen. Der eigentliche strukturelle Kern liegt dabei nicht auf der Ebene des empirisch beobachteten Teilchens, sondern tiefer: in synmetronischen Struktureinheiten, Protofeldern, Prototropen, Fluktonen, Schirmfeldern, Protosimplexen und den daraus aufgebauten Kopplungsstrukturen.

Zugleich wird hier deutlich, dass Heim unter „elementar“ mehr versteht als die gewöhnliche Teilchenphysik. In der Einführung sagt er ausdrücklich, die eigentliche strukturelle Letzteinheit sei der Protosimplex, der jedoch selbst noch kein Urphänomen der Welt sei. Noch tiefer liegt eine einzelne metronische Spinanisotropie. Damit verschiebt Heim die Frage nach Materie von beobachtbaren Teilchen auf eine tiefere strukturelle und feldhafte Schicht.

Begriffe

Materiefeldquant

Originaldefinition bei Heim: Oberbegriff für sämtliche Quantenstufen des allgemeinen Materiefeldes, der sowohl Quanten korpuskularer Art mit Ruhemasse als auch solche mit verschwindender Ruhemasse erfasst.
Erläuterung: Das Materiefeldquant ist Heims allgemeiner Sammelbegriff für materielle und feldartige Quantenstufen. Es umfasst also nicht nur massive Teilchen, sondern auch masselose Quantenformen.
Verwandte Begriffe: Teilchenstruktur, Graviton, Massenterm, Ponderabilität.

Ponderabilität

Originaldefinition bei Heim: Die Wägbarkeit als Folge der Existenz einer Ruhemasse.
Erläuterung: Ponderabilität bezeichnet die Tatsache, dass eine Struktur als massetragend und damit wägbare Materie erscheint. Der Begriff verbindet also Ruhemasse und empirische Stofflichkeit.
Verwandte Begriffe: Materiefeldquant, Massenterm, Straton.

Synmetronik

Originaldefinition bei Heim: Spezielle Form der Polymetrie von drei tensoriellen Gitterkernen als Struktureinheiten des metronischen Welttensoriums.
Erläuterung: Synmetronik ist Heims strukturelle Teilchentheorie im engeren Sinn. Sie beschreibt, wie aus drei synmetronischen Struktureinheiten komplexe Teilchenstrukturen aufgebaut werden.
Wortarchitektur: syn- und metron deuten bereits an, dass es um eine geordnete Zusammenstrukturierung metronischer Elemente geht.
Verwandte Begriffe: Struktureinheiten, Protofeld, Prototrope, Protosimplex.

Struktureinheiten

Originaldefinition bei Heim: Es handelt sich um die synmetronischen tensoriellen Gitterkerne, deren Iterationen die Elemente des synmetronischen Korrelators bilden.
Erläuterung: Die Struktureinheiten sind die elementaren synmetronischen Bausteine, aus deren Iterationen sich die Korrelatorstruktur eines Teilchens bildet.
Verwandte Begriffe: Synmetronik, Gitterkern, synmetronischer Korrelator.

Protofeld

Originaldefinition bei Heim: Der hermitesche Teil eines synmetronischen Fundamentaltensors.
Erläuterung: Das Protofeld ist die erste feldartige Struktur auf der synmetronischen Ebene. Es ist noch keine empirische Feldgröße im gewöhnlichen Sinn, sondern eine strukturelle Vorstufe.
Verwandte Begriffe: Feldaktivator, Protoselektor, synmetronischer Fundamentaltensor.

Feldaktivator

Originaldefinition bei Heim: Der antihermitesche Teil eines synmetronischen Fundamentaltensors.
Erläuterung: Der Feldaktivator ergänzt das Protofeld. Während das Protofeld den hermiteschen Anteil bildet, beschreibt der Feldaktivator den antihermiteschen Anteil, durch den die Feldstruktur aktiviert wird.
Verwandte Begriffe: Protofeld, Aktivationsselektor, Prototrope.

Aktivationsselektor

Originaldefinition bei Heim: Antihermitescher Anteil eines synmetronischen Fundamentalselektors.
Erläuterung: Der Aktivationsselektor ist die operatorische Form des Feldaktivators. Er gehört zum Übergang von der strukturellen zur dynamisch aktivierten Feldbeschreibung.
Verwandte Begriffe: Feldaktivator, Protoselektor, Fundamentalselektor.

Protoselektor

Originaldefinition bei Heim: Der Funktionalselektor eines Protofeldes.
Erläuterung: Der Protoselektor ist die Selektorform, durch die ein Protofeld funktional bestimmt wird.
Verwandte Begriffe: Protofeld, Aktivationsselektor, Funktionalselektor.

Prototrope

Originaldefinition bei Heim: Urgestalten elementarer synmetronischer Kondensationsstufen, die als Fluktonen oder Schirmfelder erscheinen und die Protosimplexe strukturieren.
Erläuterung: Prototropen sind die elementaren Urgestalten synmetronischer Struktur. Heim macht im Haupttext ausdrücklich klar, dass Flukton, Schirmfeld und Straton als unterschiedliche Zustände oder Ausprägungen dieser prototropen Ebene verstanden werden können.
Wortarchitektur: proto- zeigt den Vorrang oder Ursprung an; -trop verweist auf gerichtete strukturelle Gestalt oder Wendung.
Verwandte Begriffe: Flukton, Schirmfeld, Straton, Protosimplex.

Flukton

Originaldefinition bei Heim: Eine dynamische Prototrope als strukturelles Element metronischer Kondensationen.
Erläuterung: Das Flukton ist die dynamische Form einer Prototrope. Im Haupttext beschreibt Heim es als System signaturisomerer Grundflüsse; es gehört also zur dynamischen Flussseite der synmetronischen Struktur.
Verwandte Begriffe: Prototrope, Grundflussverlauf, Fluktonspin, Protosimplex.

Grundflussverlauf

Originaldefinition bei Heim: Zeitlicher Verlauf synmetronischer Kondensationsstufen, die als dynamische Prototrope das Flukton bilden.
Erläuterung: Der Grundflussverlauf beschreibt die zeitliche Dynamik, aus der die Fluktonstruktur hervorgeht.
Verwandte Begriffe: Flukton, Fluktonkonjugation, Prototrope.

Fluktonspin

Originaldefinition bei Heim: Spinvektor normal zur Ebene der zyklischen Bewegung des Fluktons.
Erläuterung: Der Fluktonspin ist die Spinstruktur der dynamischen Prototrope. Er ist an die zyklische Flussbewegung des Fluktons gebunden.
Verwandte Begriffe: Flukton, Raumspin, Stratonspin.

Schirmfeld

Originaldefinition bei Heim: Im Register sind singuläre und korrelative Schirmfelder unterschieden; beide erscheinen als prototrope, statische Zustände mit identischen Kondensorsignaturen.
Erläuterung: Das Schirmfeld ist die statische Seite der prototropen Struktur. Im Haupttext sagt Heim ausdrücklich, dass Fluktonen und Schirmfelder verschiedene Zustände desselben synmetronischen Phänomens darstellen.
Verwandte Begriffe: Prototrope, Flukton, Schirmfeldkorrespondenz, Protosimplex.

Straton

Originaldefinition bei Heim: Das von der Kopplungsstruktur einer komplexen Hermetrie bestimmte, aber von Kondensationsstufen freie Strukturfeld des reellen physischen Raumes, welches als Nahwirkungsfeld näherungsweise exponentiell steil abklingt.
Erläuterung: Das Straton ist ein Nahwirkungsfeld des reellen physischen Raumes. Im Haupttext erscheint es als besonderes prototropes Strukturfeld, das als sechstes Schirmfeld keinen zugehörigen Fluktonpartner besitzt und mit der Ponderabilität komplexer Hermetrieformen zusammenhängt.
Verwandte Begriffe: Prototrope, Raumspin, Stratonspin, Stratonmatrix.

Protosimplex

Originaldefinition bei Heim: Die einfachste Struktur, die nur aus den Prototropen des Fluktons und der Schirmfelder aufgebaut ist.
Erläuterung: Der Protosimplex ist die einfachste synmetronische Struktureinheit oberhalb der einzelnen Prototrope. Heim betont ausdrücklich, dass er die eigentliche strukturelle Letzteinheit der Teilchenstruktur darstellt, auch wenn er selbst noch kein „Urphänomen der Welt“ ist.
Verwandte Begriffe: Prototrope, Flukton, Schirmfeld, Protosimplexgenerator, Kopplungsstruktur.

Protosimplexgenerator

Originaldefinition bei Heim: Eine multiplikativ aus der Strukturpotenz, dem Basisanstieg und einer Anregefunktion gebildete Größe, durch welche die Besetzung der Konfigurationszonen mit Protosimplexen ermittelt werden kann.
Erläuterung: Der Protosimplexgenerator bestimmt, wie Protosimplexe auf die Konfigurationszonen eines Terms verteilt werden.
Verwandte Begriffe: Protosimplex, Basisanstieg, Strukturpotenz, Resonanzordnung, Konfigurationszone.

Protosimplexladung

Originaldefinition bei Heim: Beschreibt die Vervielfachung der Protosimplexe im Resonanzspektrum zu einem invarianten Grundmuster, dem stets die Protosimplexladung 1 zukommt.
Erläuterung: Die Protosimplexladung ist kein gewöhnlicher elektrischer Ladungsbegriff, sondern ein interner Strukturbegriff des Resonanzspektrums.
Verwandte Begriffe: Protosimplex, Resonanzspektrum, invariantes Grundmuster.

Kopplungsstruktur

Originaldefinition bei Heim: Struktureller Aufbau eines korrelativen Gefüges aus Protosimplexen.
Erläuterung: Die Kopplungsstruktur beschreibt, wie Protosimplexe zu komplexeren synmetronischen Gebilden zusammengeschaltet werden.
Verwandte Begriffe: Korrelation, Prototropenkombinat, Protosimplex, Korrespondenz.

Korrelation

Originaldefinition bei Heim: Die interne Wechselbeziehung von Protosimplexen im kompositiven Term einer komplexen Hermetrieform.
Erläuterung: Korrelation ist die interne Verknüpfung innerhalb einer Teilchenstruktur. Sie betrifft also die innere Struktur eines Terms.
Verwandte Begriffe: Korrelationsselektor, Korrelationskonjunktiv, Kopplungsstruktur, Korrespondenz.

Korrespondenz

Originaldefinition bei Heim: Die externe Wechselbeziehung zwischen den Kopplungsstrukturen korrespondierender Terme komplexer Hermetrie.
Erläuterung: Korrespondenz ist die äußere Wechselbeziehung zwischen verschiedenen Termen. Sie steht damit der internen Korrelation gegenüber.
Verwandte Begriffe: Korrespondenzsystem, Schirmfeldkorrespondenz, Korrelation.

Korrespondenzsystem

Originaldefinition bei Heim: Eine Struktur höherer Ordnung aus korrespondierenden Termen komplexer Hermetrie. Das System erscheint empirisch als nukleares oder atomares Strukturgefüge.
Erläuterung: Das Korrespondenzsystem ist der Übergang von Teilchenstruktur zu zusammengesetzten physikalischen Systemen wie Atomkernen oder Atomen.
Verwandte Begriffe: Korrespondenz, Term, atomare Struktur, nukleare Struktur.

Raumspin

Originaldefinition bei Heim: Komponente des allgemeinen Stratonspins einer Hermetrieform im reellen physischen Raum. Dieser Raumspin ist mit dem empirischen Spinbegriff identisch, der als Produkt aus Parität und Spinquantenzahl beschrieben wird.
Erläuterung: Der Raumspin ist die im reellen physischen Raum erscheinende Komponente der allgemeineren Spinstruktur. Er verbindet Heims Strukturtheorie mit dem empirischen Spinbegriff der Teilchenphysik.
Verwandte Begriffe: Stratonspin, Spinorterm, Tensorterm, Raumspinkorrespondenz.

Stratonspin

Originaldefinition bei Heim: Die allgemeine Spinquantenzahl eines Terms komplexer Hermetrie, die das Spinverhalten in allen Dimensionen des Welttensoriums wiedergibt.
Erläuterung: Der Stratonspin ist umfassender als der empirische Raumspin. Er beschreibt die Spinstruktur eines Terms im gesamten Welttensorium.
Verwandte Begriffe: Raumspin, Straton, Spinorterm, Tensorterm.

Spinorterm

Originaldefinition bei Heim: Terme komplexer Hermetrie mit halbzahliger Quantenzahl des Raumspins (Fermionen).
Erläuterung: Der Spinorterm entspricht in Heims Terminologie den fermionischen Teilchenstrukturen mit halbzahligem Spin.
Verwandte Begriffe: Tensorterm, Raumspin, Stratonspin.

Tensorterm

Originaldefinition bei Heim: Ein Term komplexer Hermetrie mit ganzzahliger Quantenzahl des Raumspins (Boson).
Erläuterung: Der Tensorterm entspricht in Heims Terminologie den bosonischen Teilchenstrukturen mit ganzzahligem Spin.
Verwandte Begriffe: Spinorterm, Raumspin, Stratonspin.

Termselektor

Originaldefinition bei Heim: Ein Selektor, der aus dem einheitlichen Spektrum aller überhaupt möglichen Hermetrieformen die diskreten Punktspektren komplexer Hermetrie als Partialspektren auswählt und separiert.
Erläuterung: Der Termselektor ist das Auswahlprinzip, durch das diskrete Teilchenterme aus dem Gesamtspektrum möglicher Hermetrieformen herausgelöst werden.
Verwandte Begriffe: Term, Spinorterm, Tensorterm, Resonanzspektrum.

Fremdfeldkorrelation

Originaldefinition bei Heim: Wechselbeziehung konkreter synmetronischer Strukturen mit externen Feldern, die im zweiten Gültigkeitsbereich durch den Korrelationsexponenten bestimmt wird.
Erläuterung: Fremdfeldkorrelation beschreibt die Kopplung synmetronischer Teilchenstrukturen an äußere Felder.
Verwandte Begriffe: Fremdfeldkorrelator, Fremdfeldselektor, Korrelation, Feld.

Fremdfeldselektor

Originaldefinition bei Heim: Der durch den Korrelationstensor ergänzte Fundamentalkondensor, in welchem dann das Fremdfeld durch den Korrelationstensor ausgedrückt wird.
Erläuterung: Der Fremdfeldselektor ist die operative Form, in der ein äußeres Feld in eine synmetronische Strukturtheorie eingebunden wird.
Verwandte Begriffe: Fremdfeldkorrelation, Fundamentalkondensor, Korrelationstensor.

Maximon

Originaldefinition bei Heim: Eine hypothetische Partikel maximaler Ruhemasse, deren Wert der Planckschen Masse entspricht und als Eichfaktor auftritt.
Erläuterung: Das Maximon ist ein Grenzbegriff für maximale Ruhemasse und zugleich Eichfaktor.
Verwandte Begriffe: Ruhemasse, Massenterm, Ponderabilität.

Graviton

Originaldefinition bei Heim: Hypothetische Quanten des Gravitationsfeldes, deren Existenz sich aus einer Hermetrieform anbietet.
Erläuterung: Heim führt auch das Graviton als strukturell motivierten Feldquantbegriff ein. Es erscheint aus der Hermetrieform und nicht als bloß zugeliefertes Postulat.
Verwandte Begriffe: Materiefeldquant, Feld, Hermetrieform.

Basisanstieg

Originaldefinition bei Heim: Anstieg der → Protosimplexbesetzungen im Term einer → komplexen Hermetrieform für den Fall einer zeitlich konstanten Grundbesetzung als Gerüststruktur.
Erläuterung: Der Basisanstieg beschreibt das Grundgesetz, nach dem die Protosimplexbesetzungen eines Terms wachsen. Er gehört zusammen mit Strukturpotenz und Anregerfunktion zum Aufbau des Protosimplexgenerators.
Verwandte Begriffe: Protosimplexgenerator, Strukturpotenz, Resonanzordnung, Konfigurationszone.

Strukturpotenz

Originaldefinition bei Heim: Der vom Quantenzahlensatz des Grundmusters abhängige Faktor des Produktes aus → Basisanstieg und Anregerfunktion im → Protosimplexgenerator.
Erläuterung: Die Strukturpotenz ist der quantenzahlabhängige Gewichtungsfaktor im Protosimplexgenerator. Sie bestimmt mit, wie die Besetzungen der Konfigurationszonen aus einem Grundmuster hervorgehen.
Verwandte Begriffe: Basisanstieg, Protosimplexgenerator, Resonanzordnung, Resonanzspektrum.

Resonanzordnung

Originaldefinition bei Heim: Positive ganze Zahlen, von denen die möglichen Resonanzen im Resonanzspektrum eines Grundmusterterms beschrieben werden, derart, dass die Resonanzordnung 0 den Massenterm des Grundmusters wiedergibt; nach oben werden sie durch eine positive ganze Zahl begrenzt, die allein vom Satz der Quantenzahlen des betreffenden Grundmusters abhängt.
Erläuterung: Die Resonanzordnung nummeriert die möglichen angeregten Terme eines Grundmusters. Ordnung 0 ist der Grundmusterterm selbst; höhere Ordnungen beschreiben die Resonanzen.
Verwandte Begriffe: Resonanzspektrum, Resonanzbasis, Resonanzraster, Protosimplexgenerator.

Resonanzspektrum

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Die höheren energetischen Terme zu einem Grundmuster entstehen nicht stufenweise durch Anregungen, sondern wegen der Nichtlinearität der Zonenbesetzungen durch einen einzigen Prozeß der Energieübertragung als Resonanz; deshalb können sie als Resonanzspektrum des Grundmusters bezeichnet werden.
Erläuterung: Das Resonanzspektrum ist die Gesamtheit der höheren energetischen Terme, die zu einem invarianten Grundmuster gehören. Heim beschreibt diese Terme ausdrücklich als Resonanzbildungen eines Grundmusters und nicht als bloße lineare Fortsetzung desselben.
Verwandte Begriffe: Resonanzordnung, Resonanzbasis, Resonanzraster, Grundmuster, Protosimplexladung.

Resonanzbasis

Originaldefinition bei Heim: Ein dimensionsloser Zahlenfaktor, der allein vom Satz der Quantenzahlen eines invarianten Grundmusters abhängt und den Beginn des Spektrums der Resonanzen hinsichtlich des invarianten Massenterms des betreffenden Grundmusters markiert.
Erläuterung: Die Resonanzbasis fixiert den Einsatzpunkt des Resonanzspektrums relativ zum Massenterm des Grundmusters.
Verwandte Begriffe: Resonanzordnung, Resonanzraster, Resonanzspektrum.

Resonanzraster

Originaldefinition bei Heim: Eine dimensionslose Zahl, die allein vom Satz der Quantenzahlen des invarianten Grundmusters abhängt und die energetischen Abstände benachbarter Terme im Resonanzspektrum dieses Grundmusters bestimmt.
Erläuterung: Das Resonanzraster beschreibt die energetische Abstandsstruktur benachbarter Resonanzterme.
Verwandte Begriffe: Resonanzbasis, Resonanzordnung, Resonanzspektrum.

Konfigurationszone

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Die Besetzung der Konfigurationszonen eines Terms wird durch den Protosimplexgenerator bestimmt; für jede Konfigurationszone gibt es obere und untere Schranken der zeitabhängigen Besetzungsziffern.
Erläuterung: Konfigurationszonen sind die inneren Besetzungsbereiche eines Terms komplexer Hermetrie. Heim beschreibt den Aufbau von Grundmustern und Resonanzen gerade über die Besetzung und Umverteilung dieser Zonen.
Verwandte Begriffe: Zentralzone, Internzone, Mesozone, Externzone, Protosimplexgenerator.

Zentralzone

Originaldefinition bei Heim: Die zentrale → Konfigurationszone höchster Dichte und kubisch steigender Besetzung mit → Protosimplexen im Innern eines Terms → komplexer Hermetrie.
Erläuterung: Die Zentralzone ist der dichteste innere Bereich des Terms. Ihre Besetzung wächst kubisch und steht im Zentrum des zonalen Baumusters.
Verwandte Begriffe: Konfigurationszone, Internzone, Mesozone, Externzone.

Internzone

Originaldefinition bei Heim: Die → Konfigurationszone eines Terms → komplexer Hermetrie, deren → Protosimplexbesetzung quadratisch ansteigt und die zwischen der → Zentralzone und der → Mesozone liegt.
Erläuterung: Die Internzone bildet die mittlere innere Schicht zwischen Zentralzone und Mesozone. Ihr charakteristisches Gesetz ist der quadratische Anstieg der Protosimplexbesetzung.
Verwandte Begriffe: Zentralzone, Mesozone, Konfigurationszone.

Mesozone

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Die Mesozone steigt linear an; deshalb kann es bei Unterschreitung unterer Schranken zu einem Protosimplextransfer zwischen Extern- und Mesozone kommen.
Erläuterung: Die Mesozone ist die lineare Übergangszone zwischen der inneren und der äußeren Termstruktur. Gerade ihre Linearität ist für Heim wichtig, weil dadurch Transfers mit der Externzone möglich werden.
Verwandte Begriffe: Externzone, Internzone, Protosimplextransfer, Konfigurationszone.

Externzone

Originaldefinition bei Heim: Die äußere → Konfigurationszone eines Terms → komplexer Hermetrie.
Erläuterung: Die Externzone ist die äußerste Konfigurationszone eines Terms. In Heim spielt sie besonders im Zusammenhang mit Resonanzen und Protosimplextransferen eine Rolle.
Verwandte Begriffe: Mesozone, Konfigurationszone, Protosimplextransfer.

Protosimplextransfer

Originaldefinition bei Heim: Die Verschiebung von → Protosimplexen von der → Mesozone in die → Externzone als Folge einer Linearität.
Erläuterung: Der Protosimplextransfer beschreibt die Umverteilung von Besetzungen zwischen Mesozone und Externzone. Heim benutzt ihn, um zu erklären, warum bestimmte theoretisch mögliche Resonanzterme ausgeschlossen werden müssen.
Verwandte Begriffe: Mesozone, Externzone, Resonanzspektrum, Konfigurationszone.

Prototropenkombinat

Originaldefinition bei Heim: Eine der → Kopplungsstruktur entsprechende korrelative Kombination von → Prototropen, die als Maxima der Quellen von → Korrespondenzfeldern die → kompositive Kondensationsstufe strukturieren.
Erläuterung: Das Prototropenkombinat ist die korrelative Kombination von Prototropen, die einer Kopplungsstruktur entspricht. Es gehört damit an die Grenzstelle zwischen innerer Teilchenstruktur und Korrespondenzfeldbildung.
Verwandte Begriffe: Prototrope, Kopplungsstruktur, Korrespondenzfeld, kompositive Kondensationsstufe.

Schirmfeldkorrespondenz

Originaldefinition bei Heim: Eine Wechselbeziehung zwischen zwei Termen → komplexer Hermetrie, die durch ihre integralen Schirmbilder (aufgebaut aus den prototropen Schirmfeldern der → Protosimplexe) erfolgt.
Erläuterung: Die Schirmfeldkorrespondenz ist eine besondere Form der Korrespondenz zwischen zwei Termen komplexer Hermetrie. Sie erfolgt nicht über Fluktonen, sondern über die integralen Schirmbilder der Protosimplexstruktur.
Verwandte Begriffe: Schirmfeld, Korrespondenz, Korrespondenzsystem, Protosimplex.

5. Höhere Bereiche, Organisation und nichtmaterielle Strukturen

Einführung

In den späteren Arbeiten erweitert Heim seine Theorie über die materielle Welt R6R_6​ hinaus. Dabei wird der Hyperraum R12R_{12}R12​ zum Hintergrundbereich, aus dem nicht nur physische, sondern auch biologische, psychische und mentale Strukturen mitbestimmt werden. In den editorischen Einleitungen zu Mensch und Welt sowie Postmortale Zustände? wird diese Erweiterung ausdrücklich mit der vierfachen Konturierung von Physis, Bios, Psyche und Pneuma verbunden. Diese vier Bereiche sind nach Heim hierarchisch ineinandergefügt; der Begriff „Existenzbereich“ ist dabei ausdrücklich metaphorisch zu verstehen.

Der fünfte Themenbereich sammelt deshalb die Begriffe, mit denen Heim über Hyperraum, Hintergrunddynamik, Organisation, Leben, Psyche, Geist und die zugehörigen nichtmateriellen Strukturhorizonte spricht. Dazu gehören sowohl die Grundbegriffe des R12R_{12}​ als auch Übergangsbegriffe wie Futuralpotenz, Zeitschnitt, Urelement, Urmenge und Urstruktur, die Heim zur Beschreibung prätemporaler oder transphysischer Strukturzusammenhänge verwendet.

Begriffe

Hyperraum

Originaldefinition bei Heim: Der nach einem Dimensionsgesetz neben einem R6R_6​ (materielle Welt) mögliche R12R_{12}​.
Erläuterung: Der Hyperraum ist bei Heim nicht einfach ein weiterer mathematischer Raum, sondern der erweiterte Hintergrundbereich, in dem zusätzliche Struktur- und Steuerungsformen liegen. In den späteren Arbeiten wird er ausdrücklich mit den Bereichen von Bios, Psyche und Pneuma verbunden.
Wortarchitektur: Hyper- bezeichnet das Übergreifen über die materielle Weltstruktur hinaus.
Verwandte Begriffe: Hyperraumdynamik, Basishermetrie, Informationshermetrie, Physis, Bios.

Hyperraumdynamik

Originaldefinition bei Heim: Die durch die Abbildungen der Unterraumstrukturen des Hyperraumes ineinander bedingten dynamischen Prozesse.
Erläuterung: Hyperraumdynamik bezeichnet die dynamischen Prozesse, die aus der Wechselabbildung der Unterraumstrukturen des R12R_{12} hervorgehen. In den späteren Schriften erscheinen Bios, Psyche und Pneuma ausdrücklich als Bereiche, die einige Komponenten in dieser Hyperraumdynamik haben.
Verwandte Begriffe: Hyperraum, Bios, Psyche, Pneuma, Zeitschnitt.

Basishermetrie

Originaldefinition bei Heim: Metrische Strukturen in den durch die Strukturierung der Koordinatenmenge des Hyperraumes bedingten Unterräumen.
Erläuterung: Basishermetrien sind die metrischen Grundstrukturen der Hyperraum-Unterräume. Sie bilden damit die geometrische Vorstruktur, auf der weitere nichtmaterielle oder organisatorische Differenzierungen aufbauen.
Verwandte Begriffe: Hyperraum, Informationshermetrie, Hermetrie.

Informationshermetrie

Originaldefinition bei Heim: Kennzeichnet die im Unterraum informatorischer Koordinaten (x7,x8)(x^7,x^8) möglichen Strukturen hermetrischer Art.
Erläuterung: Mit der Informationshermetrie bezeichnet Heim hermetrische Strukturen eines besonderen informatorischen Unterraums des Hyperraumes. Der Begriff markiert einen Übergang von bloßer Geometrie zu Ordnungs- und Informationsstruktur.
Verwandte Begriffe: Hyperraum, Basishermetrie, Hyperraumdynamik.

Physis

Quellnahe Definition nach Heim-naher Einführung: Der Existenzbereich α\alpha, die Physis, umfasst die Gesamtheit aller Gesetzmäßigkeiten anorganisch-materiellen Geschehens, also sämtliche Varianten physikalischer und chemischer Gesetze.
Erläuterung: Die Physis ist bei Heim der Bereich des quantitativ formulierbaren materiellen Weltgeschehens. Zugleich wird ausdrücklich gesagt, dass dieses physische Bild nur den quantifizierbaren Schatten der wirklichen Welt wiedergibt.
Verwandte Begriffe: Bios, Psyche, Pneuma, Welttensorium.

Bios

Quellnahe Definition nach Heim-naher Einführung: Der Existenzbereich β\beta, der Bios, bezeichnet die Gesamtheit der biologischen Gesetzmäßigkeiten; in Mensch und Welt wird er außerdem mit aktiver Selbstgestaltung verbunden.
Erläuterung: Bios ist der Bereich des Lebens. Heim versteht ihn nicht als bloße chemische Komplikation der Physis, sondern als eigene Gesetzlichkeit, die die Physis impliziert und nach seinen späteren Texten aus dem Hyperraum mitgesteuert wird.
Verwandte Begriffe: Physis, Psyche, Soma, Hyperraumdynamik.

Psyche

Quellnahe Definition nach Heim-naher Einführung: Der Existenzbereich γ\gamma, die Psyche, impliziert die Gesamtheit der Gesetze psychischer Verhaltensweisen im Erlebnisbereich von Empfinden und Fühlen; darunter ist der Gesamtbereich aller emotionalen Verhaltensweisen und Lebensregungen lebender Organismen zu verstehen.
Erläuterung: Psyche ist bei Heim kein bloß subjektiver Restbegriff, sondern ein eigener Bereich von Gesetzmäßigkeiten, der den Bios impliziert und seinerseits vom Pneuma überstiegen werden kann.
Verwandte Begriffe: Bios, Pneuma, Soma, Hyperraumdynamik.

Pneuma

Quellnahe Definition nach Heim-naher Einführung: Der Existenzbereich δ\delta, das Pneuma (Geist), beinhaltet die Gesamtheit mentaler Gesetzmäßigkeiten von Denken, Reflexion, Intuition und Kreativität bis zur Weisheit.
Erläuterung: Pneuma ist der höchste der vier in diesen Schriften unterschiedenen Bereiche. Heim verbindet ihn mit reflektorischer Autonomie und verwendet ihn in den späteren Schriften als zentralen Begriff für den geistigen Bereich.
Verwandte Begriffe: Psyche, Persona, Hyperraumdynamik.

Soma

Quellnahe Definition nach Heim-naher Einführung: Der lebende materielle Organismus wird als Soma definiert.
Erläuterung: Soma bezeichnet bei Heim den lebenden materiellen Organismus als Träger biologischer und psychischer Strukturprozesse. Der Begriff ist wichtig, weil Heim ausdrücklich sagt, dass die Materie eines lebenden Soma bis in den atomaren Bereich durchstrukturiert ist.
Verwandte Begriffe: Bios, Psyche, Physis.

Futuralpotenz

Originaldefinition bei Heim: Die auf ein Ereignis bezogene Gesamtheit möglicher Steuerungen aus der äonischen Dimension von Aktualisierungen in später liegende Ereignisse.
Erläuterung: Die Futuralpotenz bezeichnet einen Vorrat möglicher künftiger Aktualisierungsrichtungen. Sie gehört damit zu den Begriffen, mit denen Heim zeitliche Offenheit und Steuerung jenseits bloßer linearer Kausalität beschreibt.
Verwandte Begriffe: äonische Dimension, Zeitschnitt, Rheomorphismus.

Äonische mundale Seinspotenz

Originaldefinition bei Heim: Die Hermetrie in der äonischen Dimension, bei der es nicht zur Ausbildung von Kondensationsstufen kommt.
Erläuterung: Dieser Begriff bezeichnet eine Strukturpotenz in der äonischen Dimension, die nicht in diskrete Kondensationsstufen übergeht. Er gehört zu Heims Sprache über den nicht unmittelbar manifesten Hintergrund der Welt.
Verwandte Begriffe: äonische Dimension, Futuralpotenz, Apeiron.

Rheomorphismus

Originaldefinition bei Heim: Die durch die Steuerung der Zeitstruktur bedingten Wahrscheinlichkeiten zur Wechselwirkung.
Erläuterung: Rheomorphismus bezeichnet bei Heim durch Zeitstruktur gesteuerte Wahrscheinlichkeiten von Wechselwirkungen. Damit gehört der Begriff an die Schnittstelle von zeitlicher Organisation, Dynamik und nicht rein physischer Steuerung.
Verwandte Begriffe: Futuralpotenz, Hyperraumdynamik, Zeitstruktur.

Zeitschnitt

Originaldefinition bei Heim: Zugriff zeitloser Weltstrukturen G4I2S2T1R3G_4 \cup I_2 \to S_2 \to T_1 \cup R_3​ auf irgendein strukturiertes Zeitlinienbündel der Zeitstruktur T1T_1​ innerhalb des Definitionsintervalles 0tθ0 \le t \le \theta der materiellen Welt R6R4R_6 \supset R_4.
Erläuterung: Der Zeitschnitt beschreibt den Zugriff zeitloser oder transzeitlicher Strukturordnungen auf die zeitliche Struktur der materiellen Welt. Das ist einer der Begriffe, mit denen Heim den Übergang zwischen physischer Zeitlichkeit und höherem Strukturhintergrund formuliert.
Verwandte Begriffe: Hyperraumdynamik, Futuralpotenz, Urelement, Urstruktur.

Urelement

Originaldefinition bei Heim: Raum- und zeitloses Zahlenelement nach dem Eintritt präformativer Apeironstrukturen in die Zeitlichkeit.
Erläuterung: Das Urelement gehört zu Heims Sprache über prätemporale oder transzeitliche Strukturzustände. Es ist kein materielles Objekt, sondern ein raum- und zeitloses Strukturelement.
Verwandte Begriffe: Urmenge, Urstruktur, präformative Apeironstruktur, Apeiron.

Urmenge

Originaldefinition bei Heim: Strukturierte Menge der möglichen Urelemente.
Erläuterung: Die Urmenge ist die geordnete Menge der möglichen Urelemente. Sie gehört damit zu den Grundbegriffen von Heims Sprache über Ursprung und Präformation.
Verwandte Begriffe: Urelement, Urstruktur.

Urstruktur

Originaldefinition bei Heim: Strukturen unmittelbar nach Initialisierung der kosmischen Bewegung (Zeitlichkeit) nach t=0t=0.
Erläuterung: Urstruktur bezeichnet bei Heim die früheste strukturelle Ordnung nach dem Eintritt in die Zeitlichkeit. Der Begriff gehört damit an die Grenze zwischen Apeiron, Zeitbeginn und kosmischer Bewegung.
Verwandte Begriffe: Urelement, Urmenge, kosmische Bewegung, präformative Apeironstruktur.

6. Syntrometrie, Aspektsysteme und Metalogik

Die thematische Gliederung unten dient nur der Orientierung. In Heims Werk durchdringen sich diese Bereiche und bilden keine voneinander getrennten Teildisziplinen.

Einführung

Mit der Syntrometrie versucht Heim, über die Grenzen einzelner historischer Logiken hinauszugehen. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass jedes logische System Ausdruck einer bestimmten Intellektstruktur ist und dass ein operierendes Bewusstsein real immer nur in dem System analysieren kann, das seiner eigenen Intellektstruktur analog ist. Syntrometrie soll deshalb ein Schema sein, dessen formale Operationen in beliebigen logischen Systemen durch die Begriffe eines geeigneten subjektiven Aspektes ausgedrückt werden können. Heim formuliert das ausdrücklich als Suche nach einem analytischen Schema, das formales Operieren in beliebigen logischen Systemen ermöglicht.

Von hier aus entwickelt Heim eine eigene begriffliche Architektur aus subjektivem Aspekt, Systemgenerator, Aspektivfeld, Aspektivsystem, Metropie, Aspektivkomplex, Aspektivgruppe, Syndrom, Kategorie, Apodiktik, Funktor, Quantor, Polyquantor, Universalquantor, Syntrix, Metrophor und Synkolator. Diese Begriffe gehören nicht mehr in den engeren Bereich metronischer Physik, sondern in Heims Versuch einer formalen Metalogik der Aussage- und Strukturordnungen. Die Syntrometrie ist damit die allgemeinste und begrifflich schwierigste Schicht seines Werkes.

Begriffe

Syntrometrie
Quellnahe Bestimmung bei Heim: Bei der Entwicklung einer Syntrometrie kommt es darauf an, ein analytisches Schema aufzufinden, mit dessen Hilfe ein formales Operieren in beliebigen logischen Systemen möglich wird.
Erläuterung: Syntrometrie ist bei Heim der Versuch einer formal kontrollierbaren Methode, mit der sich Aussagen und Strukturen über verschiedene Aspektivsysteme hinweg vergleichen und operativ behandeln lassen.
Wortarchitektur: syn- = zusammen, mit; tropos = Weise, Wendung, strukturelle Ausrichtung; metron = Maß, Ordnung, formale Bestimmtheit. Der Begriff kann daher als formale Maß- und Ordnungslehre zusammengehöriger Strukturweisen gelesen werden.
Verwandte Begriffe: subjektiver Aspekt, Aspektivsystem, Universalquantor, Syntrix.

Subjektiver Aspekt

Quellnahe Definition bei Heim: Dasjenige Koordinationsschema von Dialektik und Prädikatrix, durch das ein bestimmter logischer Ausdrucksraum gebildet wird; im Register erscheint der Begriff als Grundelement der Aspektivsysteme.
Erläuterung: Der subjektive Aspekt ist die jeweilige Perspektivstruktur, innerhalb derer Aussagen überhaupt gebildet und interpretiert werden können. Er ist kein zufälliger psychologischer Blickwinkel, sondern eine formale Bedingung der Aussagebildung.
Verwandte Begriffe: Deskriptionsaspekt, Primäraspekt, Systemgenerator, Aspektivfeld.

Deskriptionsaspekt

Originaldefinition bei Heim: Zur dialektischen Beschreibung der Syntrometrie verwendeter subjektiver Aspekt.
Erläuterung: Der Deskriptionsaspekt ist derjenige subjektive Aspekt, von dem aus eine syntrometrische Beschreibung überhaupt vorgenommen wird. In Heim ist dies exemplarisch der Aspekt der mathematischen Analysis innerhalb anthropomorpher Logik.
Verwandte Begriffe: subjektiver Aspekt, anthropomorphe Syntrometrie, Aspektivsystem.

Systemgenerator

Originaldefinition bei Heim: Vieldeutige Vorschrift, die aus einem subjektiven Aspekt eine vielfache Mannigfaltigkeit subjektiver Aspekte hervorgehen läßt.
Erläuterung: Der Systemgenerator ist die Erzeugungsregel eines ganzen Aspektzusammenhangs. Er beschreibt also nicht einen einzelnen Aspekt, sondern die Weise, in der aus einem Ausgangsaspekt ein ganzes Feld weiterer Aspekte erzeugt wird.
Verwandte Begriffe: subjektiver Aspekt, Primäraspekt, Aspektivfeld, Aspektivsystem.

Primäraspekt

Originaldefinition bei Heim: Der vom Systemgenerator umgeformte subjektive Aspekt.
Erläuterung: Der Primäraspekt ist der aus dem ursprünglichen subjektiven Aspekt hervorgehende Grundaspekt eines durch den Systemgenerator erzeugten Feldes.
Verwandte Begriffe: subjektiver Aspekt, Systemgenerator, Metropiemodulation.

Aspektivfeld

Originaldefinition bei Heim: Vielfach unendliche Mannigfaltigkeit subjektiver Aspekte aus einem kontinuierlichen Systemgenerator.
Erläuterung: Das Aspektivfeld ist die Gesamtheit der aus einem kontinuierlichen Systemgenerator hervorgehenden subjektiven Aspekte. Es ist das Feld, aus dem sich konkrete Aspektivsysteme herausbilden.
Verwandte Begriffe: Systemgenerator, Aspektivsystem, Metropie.

Metropie

Originaldefinition bei Heim: Metrische Eigenschaft eines der Deutigkeit des Systems gleichdimensionierten abstrakten metaphorischen Raumes, dessen Punkte die subjektiven Aspekte des Aspektivfeldes sind.
Erläuterung: Metropie bezeichnet die metrische Struktur des metaphorischen Raumes, in dem die subjektiven Aspekte eines Aspektivfeldes liegen. Der Begriff verbindet damit Aspektvielfalt und formale Strukturierbarkeit.
Verwandte Begriffe: Aspektivfeld, Metropiemodulation, Apodiktik.

Metropiemodulation

Originaldefinition bei Heim: Austauschoperation des Primäraspektes.
Erläuterung: Die Metropiemodulation beschreibt die Verschiebung oder Umformung des Primäraspekts innerhalb der metropischen Struktur eines Aspektivfeldes.
Verwandte Begriffe: Metropie, Primäraspekt, Aspektivsystem.

Aspektivsystem

Originaldefinition bei Heim: System der subjektiven Aspekte eines Aspektivfeldes.
Erläuterung: Das Aspektivsystem ist die geordnete Struktur der subjektiven Aspekte eines Feldes. Es ist eine der zentralen Einheiten der Syntrometrie, weil syntrometrische Aussagen gerade nicht an ein einzelnes Aspektivsystem gebunden sein sollen.
Verwandte Begriffe: Aspektivfeld, Aspektivkomplex, Polyquantor, Universalquantor.

Aspektivkomplex

Originaldefinition bei Heim: Gesamtheit der möglichen partiellen Aspektivsysteme und des totalen Aspektivsystems eines Systemgenerators.
Erläuterung: Der Aspektivkomplex umfasst sowohl partielle als auch totale Aspektivsysteme eines Systemgenerators. Er ist damit eine höhere Zusammenfassung der systematisch möglichen Perspektivordnungen.
Verwandte Begriffe: Aspektivsystem, Aspektivgruppe, anthropomorpher Intellekt.

Aspektivgruppe

Originaldefinition bei Heim: Gesamtheit aller Aspektivkomplexe.
Erläuterung: Die Aspektivgruppe ist die höchste Zusammenfassung der aus Systemgeneratoren hervorgehenden Aspektordnungen.
Verwandte Begriffe: Aspektivkomplex, Aspektivsystem.

Aspektrelativität

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Die Universalität syntrometrischer Aussagen führt zur Aspektrelativität; sie macht eine syntrometrische Aussage vom speziellen Aspektivkomplex unabhängig, verlangt aber zugleich ihre Geltung auch im anthropomorphen Aussagesystem.
Erläuterung: Aspektrelativität bedeutet bei Heim nicht Beliebigkeit, sondern die kontrollierte Unabhängigkeit einer Aussage von einem speziellen Aspektivkomplex.
Verwandte Begriffe: Syntrometrie, Universalquantor, anthropomorphe Syntrometrie.

Syndrom

Originaldefinition bei Heim: Gruppe von Begriffen gleicher Bedingtheit.
Erläuterung: Das Syndrom ist eine Gruppe begrifflicher Elemente, die denselben Bedingtheitsgrad teilen. Es ist eine Grundeinheit der syntrometrischen Kombinatorik.
Verwandte Begriffe: Begriffskategorie, Synkolator, Syntrix.

Begriffskategorie

Originaldefinition bei Heim: Die nach einem Episyllogismus orientierte Schar zusammenhängender Syndrome.
Erläuterung: Die Begriffskategorie verbindet mehrere Syndrome nach einer episyllogistischen Ordnung zu einem begrifflichen Zusammenhang.
Verwandte Begriffe: Syndrom, Idee, Kategorie.

Idee

Originaldefinition bei Heim: Syndrom ohne Bedingtheiten als Spitze des Prosyllogismus.
Erläuterung: Die Idee ist bei Heim kein vager Gedanke, sondern die unbedingte Spitze einer begrifflichen Ordnung.
Verwandte Begriffe: Begriffskategorie, Kategorie, Metrophor.

Kategorie

Originaldefinition bei Heim: Orientiertes Begriffssystem aus Idee und Begriffskategorie.
Erläuterung: Die Kategorie ist das geordnete Begriffssystem, das aus unbedingter Spitze und bedingter Begriffsschar aufgebaut ist.
Verwandte Begriffe: Idee, Begriffskategorie, Syntrix.

Apodiktik

Originaldefinition bei Heim: Invarianz der Semantik von Begriffselementen in Bezug auf ein Metropiefeld.
Erläuterung: Apodiktik bezeichnet die semantische Invarianz bestimmter Elemente innerhalb eines Metropiefeldes. Sie ist damit die Grundlage für die späteren Quantorbegriffe.
Verwandte Begriffe: Funktor, Quantor, Metrophor.

Funktor

Originaldefinition bei Heim: Nichtapodiktischer Zusammenhang von Begriffen.
Erläuterung: Der Funktor ist eine begriffliche Verknüpfung ohne apodiktische Invarianz. Er bildet damit die Vorstufe der strengeren quantorischen Verknüpfung.
Verwandte Begriffe: Apodiktik, Quantor, Polyquantor.

Quantor

Originaldefinition bei Heim: Apodiktische Prädikatverknüpfung nichtapodiktischer Funktoren.
Erläuterung: Der Quantor ist eine Verknüpfung höherer Ordnung: Er verbindet Funktoren so, dass die Verknüpfung apodiktischen Charakter erhält.
Verwandte Begriffe: Funktor, Polyquantor, Universalquantor.

Polyquantor

Originaldefinition bei Heim: Prädikatverknüpfung mit Quantoreigenschaften in mehreren Aspektivsystemen.
Erläuterung: Der Polyquantor ist ein Quantor, dessen quantorische Eigenschaften nicht nur in einem, sondern in mehreren Aspektivsystemen bestehen.
Verwandte Begriffe: Quantor, Wahrheitsgrad, Universalquantor, Aspektivsystem.

Wahrheitsgrad

Originaldefinition bei Heim: Der Grad eines Polyquantors, das heißt, die Zahl der Aspektivsysteme, in denen die Verknüpfung Quantoreigenschaften hat.
Erläuterung: Der Wahrheitsgrad zählt, in wie vielen Aspektivsystemen ein Polyquantor tatsächlich quantorischen Charakter besitzt.
Verwandte Begriffe: Polyquantor, Universalquantor, Aspektivsystem.

Universalquantor

Originaldefinition bei Heim: Polyquantor mit divergierendem Wahrheitsgrad.
Erläuterung: Der Universalquantor ist der höchste Quantortyp bei Heim. Seine Geltung erstreckt sich nicht nur auf viele, sondern auf unbegrenzt viele Aspektivsysteme; genau daran hängt für Heim die Universalität syntrometrischer Aussagen.
Verwandte Begriffe: Polyquantor, Wahrheitsgrad, Syntrometrie, Syntrix.

Syntrix

Originaldefinition bei Heim: Formal präzisiertes Analogon zur Kategorie.
Erläuterung: Die Syntrix ist eine formale Neubildung, die die philosophische Kategorie in syntrometrischer Präzision neu fasst. Sie gehört zu den zentralsten Begriffen der ganzen Syntrometrie.
Wortarchitektur: Kunstwort aus Heims später Terminologie; formal verdichtetes Gegenstück zur Kategorie.
Verwandte Begriffe: Kategorie, Metrophor, Synkolator, Universalquantor.

Metrophor

Originaldefinition bei Heim: Schema der apodiktischen Elemente eines Bereiches als formales Analogon zur Idee der Kategorie.
Erläuterung: Der Metrophor ist das Schema der apodiktischen Elemente einer Syntrix. Er spielt für die Syntrix eine ähnliche Rolle wie die Idee für die Kategorie.
Verwandte Begriffe: Idee, Syntrix, Metrophordurchmesser.

Metrophordurchmesser

Originaldefinition bei Heim: Zahl der apodiktischen Elemente.
Erläuterung: Der Metrophordurchmesser gibt an, wie viele apodiktische Elemente der Metrophor umfasst.
Verwandte Begriffe: Metrophor, Syntrix.

Synkolator

Originaldefinition bei Heim: Ein als Syndromkorrelationsstufeninduktor wirkender Induktor, der die Elemente eines Syndroms einer Kategorie beziehungsweise Syntrix korreliert und so ein Syndrom höherer Bedingtheit im Sinne eines Episyllogismus induziert.
Erläuterung: Der Synkolator ist der operative Korrelationsmechanismus der Syntrometrie. Er verbindet die Elemente eines Syndroms so, dass daraus ein neues Syndrom höherer Bedingtheit entsteht.
Verwandte Begriffe: Syndrom, Syntrix, Synkolationsstufe, Komplexsynkolator.

Synkolationsstufe

Originaldefinition bei Heim: Zahl der Argumentbegriffe eines Synkolators.
Erläuterung: Die Synkolationsstufe gibt an, mit wie vielen Argumentbegriffen ein Synkolator operiert.
Verwandte Begriffe: Synkolator, Homometralität, Heterometralität.

Synkolationsverlauf

Originaldefinition bei Heim: Funktionelle Abhängigkeit der Syndromvollbesetzung von der laufenden Syndromziffer.
Erläuterung: Der Synkolationsverlauf beschreibt, wie sich die Vollbesetzung der Syndrome im Verlauf der laufenden Syndromziffer funktional verändert.
Verwandte Begriffe: Synkolator, Syndromabschluß, Komplexsynkolator.

Syndromabschluß

Originaldefinition bei Heim: Abbruch des Synkolationsverlaufes nach einer endlichen Syndromziffer.
Erläuterung: Der Syndromabschluß bezeichnet den Punkt, an dem ein Synkolationsverlauf nach endlich vielen Stufen endet.
Verwandte Begriffe: Synkolationsverlauf, Pyramidalsyntrix.

Komplexsynkolator

Originaldefinition bei Heim: Kombination verschiedener Synkolatoren derart, daß ein funktioneller Zusammenhang zwischen wirkendem Synkolationsgesetz und laufender Syndromziffer besteht.
Erläuterung: Der Komplexsynkolator ist die zusammengesetzte Form des Synkolators. Er verbindet mehrere Synkolationsgesetze zu einem funktionell koordinierten Ganzen.
Verwandte Begriffe: Synkolator, Synkolationsverlauf, Enyphansyntrix.

Pyramidalsyntrix

Originaldefinition bei Heim: Syntrix mit diskreten Syndromen.
Erläuterung: Die Pyramidalsyntrix ist eine Syntrixform mit diskreten Syndromschichten.
Verwandte Begriffe: Homogensyntrix, Homogenfragment, Syntrix.

Homogensyntrix

Originaldefinition bei Heim: Syntrix mit homogenen Synkolationsverlauf.
Erläuterung: Die Homogensyntrix ist eine Syntrix, deren Synkolationsverlauf homogen bleibt.
Verwandte Begriffe: Pyramidalsyntrix, Homogenfragment.

Homogenfragment

Originaldefinition bei Heim: Der nach Abspaltung einer Pyramidalsyntrix übrig bleibende Restbestand an Besetzungen von einer Homogensyntrix.
Erläuterung: Das Homogenfragment ist der Rest einer Homogensyntrix nach Abtrennung einer pyramidalen Struktur.
Verwandte Begriffe: Homogensyntrix, Pyramidalsyntrix.

Bandsyntrix

Originaldefinition bei Heim: Die Metrophorelemente sind apodiktische Bandkontinuen, die begrenzt sind; dies gilt demnach auch für die Synkolationen der zugehörigen Syndrombesetzungen.
Erläuterung: Die Bandsyntrix ist eine Syntrixform, in der die apodiktischen Elemente nicht punktartig, sondern bandförmig-kontinuierlich auftreten.
Verwandte Begriffe: Syntrix, Metrophor.

Homometralität

Originaldefinition bei Heim: Im Synkolator sind identische Argumentbegriffe möglich, deren Zahl den Homometralitätsgrad angibt.
Erläuterung: Homometralität bezeichnet die Möglichkeit identischer Argumentbegriffe innerhalb eines Synkolators.
Verwandte Begriffe: Heterometralität, Synkolator.

Heterometralität

Originaldefinition bei Heim: Im Synkolator gibt es keine identischen Argumentbegriffe (der Homometralitätsgrad ist 1).
Erläuterung: Heterometralität bezeichnet die strikte Verschiedenheit der Argumentbegriffe eines Synkolators.
Verwandte Begriffe: Homometralität, Synkolator.

Synkolatorsymmetrie

Originaldefinition bei Heim: Die Argumentbegriffe können permutieren.
Erläuterung: Synkolatorsymmetrie liegt vor, wenn die Argumentbegriffe eines Synkolators vertauschbar sind.
Verwandte Begriffe: Synkolatorasymmetrie, Synkolator.

Synkolatorasymmetrie

Originaldefinition bei Heim: Eine Zahl von Argumentbegriffen (Grad der Asymmetrie) ist nicht permutierbar.
Erläuterung: Synkolatorasymmetrie liegt vor, wenn ein Teil der Argumentbegriffe nicht vertauschbar ist.
Verwandte Begriffe: Synkolatorsymmetrie, Synkolator.

Anthropomorphe Syntrometrie

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Heim sagt ausdrücklich, dass die vorangegangenen syntrometrischen Untersuchungen an kein spezielles Aspektivsystem gebunden sind. Gerade daraus folge aber, dass es eine anthropomorphe Syntrometrie geben müsse, die grundsätzlich alle Aussagemöglichkeiten des zweideutig prädikativen anthropomorphen Aspektivkomplexes umfassen muß.
Erläuterung: Anthropomorphe Syntrometrie ist die auf den menschlichen Intellekt und seine Aussageformen bezogene Fassung der Syntrometrie. Sie ist nicht bloß ein Spezialfall neben anderen, sondern diejenige Form, in der syntrometrische Aussagen für den anthropomorphen Aussagebereich explizit ausformuliert werden.
Verwandte Begriffe: Syntrometrie, Aspektrelativität, subjektiver Aspekt, Quantitätssyntrix.

Korporator

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Der Korporator ist das Grundelement der Syntrixkorporationen; in den Begriffsbildungen beschreibt Heim weiter Korporatorklasse, Konzenter, Exzenter, Korporatorkette und Korporatorsimplex. Außerdem erscheint der Integrator ausdrücklich als „multiplikativ koppelnder Korporator“.
Erläuterung: Der Korporator ist der operative Verknüpfungsbegriff, durch den Syntrizen oder ihre Syndrome zu höheren syntrometrischen Gebilden zusammengeschlossen werden. Er gehört damit zur Übergangsschicht zwischen einfacher Syntrixstruktur und komplexeren korporierten Formen.
Verwandte Begriffe: Korporation, Konzenter, Exzenter, Korporatorkette, Enyphansyntrix.

Korporation

Quellnahe Bestimmung bei Heim: In den Begriffsbildungen unterscheidet Heim ausdrücklich Kooperation als den Aussagewert erhöhende Korporation und Kontraoperation als den Aussagewert vermindernde Korporation.
Erläuterung: Korporation bezeichnet allgemein den syntrometrischen Vorgang des Zusammenfügens, Koppelns oder Überführens von Syntrixstrukturen in eine höhere Gesamtform. Der Begriff ist weiter als der einzelne Korporator und meint den Vollzug der Verknüpfung selbst.
Verwandte Begriffe: Korporator, Kooperation, Kontraoperation, Konflexivsyntrix, Syntrixtotalität.

Konzenter

Originaldefinition bei Heim: Korporator, der vom Syndrom 0, also vom Metrophor an echt metrophorisch korporiert.
Erläuterung: Der Konzenter ist diejenige Korporatorform, die vom Metrophor selbst ausgeht. Er gehört also zur inneren, metrophorisch zentrierten Korporation.
Verwandte Begriffe: Korporator, Exzenter, Metrophor, Korporatorsimplex.

Exzenter

Originaldefinition bei Heim: Korporator, der beliebige Syndrome pseudometrophorisch korporiert.
Erläuterung: Der Exzenter ist die vom Metrophor weg verlegte Korporatorform. Gerade durch exzentrische Korporation entstehen die Konflexivsyntrizen.
Verwandte Begriffe: Korporator, Konzenter, Konflexivsyntrix, Syntropode.

Konflexivsyntrix

Originaldefinition bei Heim: Durch exzentrische Korporation entstandene Syntrix.
Erläuterung: Die Konflexivsyntrix ist eine durch exzentrische Korporation deformierte oder umgebildete Syntrix. Sie ist wichtig, weil Heim aus ihr weitere Begriffe wie Konflexionsfeld, Syntropode und die späteren syntrometrischen Gebilde entwickelt.
Verwandte Begriffe: Exzenter, Konflexionsfeld, Syntropode, syntrometrisches Gebilde.

Konflexionsfeld

Originaldefinition bei Heim: Erstes korporiertes Syndrom in einer Konflexivsyntrix.
Erläuterung: Das Konflexionsfeld markiert den ersten Eingriffspunkt der exzentrischen Korporation in die Syntrixstruktur.
Verwandte Begriffe: Konflexivsyntrix, Syntropode, Korporator.

Syntropode

Originaldefinition bei Heim: Gesamtheit der Syndrome vor dem Konflexionsfeld einer Konflexivsyntrix.
Erläuterung: Die Syntropode bezeichnet denjenigen Syndrombereich einer Konflexivsyntrix, der dem Konflexionsfeld vorausliegt. Sie ist wichtig, weil spätere syntrometrische Gebilde und Enyphansyntrizen gerade auf Syntropoden einwirken.
Verwandte Begriffe: Konflexivsyntrix, Konflexionsfeld, syntrometrisches Gebilde, Syntrixtensorium.

Enyphansyntrix

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Heim unterscheidet ausdrücklich die diskrete und die kontinuierliche Enyphansyntrix. Die diskrete Form wird als eine Syntrix der Totalität beschrieben, an welche eine Korporatorkette aus Elementen des Simplex angekoppelt ist, so dass sie als syntrizenhafter Funktor Elemente der Totalität zu neuen syntrometrischen Formen korporiert. Die kontinuierliche Enyphansyntrix ist die mit einer Enyphane korporierte diskrete Form.
Erläuterung: Die Enyphansyntrix ist eine erweiterte Syntrixform, die auf Totalitäten und ihre Transformationen zielt. Sie bildet damit den Übergang von einfachen Syntrixstrukturen zu komplexeren syntrometrischen Gebilden und Syntrixtensorien.
Verwandte Begriffe: Korporatorkette, Syntrixtotalität, Syntrixfunktor, syntrometrisches Gebilde, Syntrixtensorium.

Syntrixfunktor

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Der diskrete Syntrixfunktor ist eine Syntrixoperation, die eine bestimmte Zahl von Syntrizen zu einem höheren syntrometrischen Gebilde korporiert; der kontinuierliche Syntrixfunktor ist ein diskreter Syntrixfunktor mit mehreren enyphan wirkenden Gliedern.
Erläuterung: Der Syntrixfunktor ist der operative Übergangsbegriff von der Syntrix zu syntrometrischen Gebilden höherer Ordnung. Er ist der eigentliche Funktor der Korporation mehrerer Syntrizen.
Verwandte Begriffe: Enyphansyntrix, Funktorvalenz, Syntrixtransformation, Metroplex.

Syntrometrisches Gebilde

Originaldefinition bei Heim: Jede Konflexivsyntrix, deren Syntropoden in der zugrunde gelegten Totalität stehen.
Erläuterung: Das syntrometrische Gebilde ist die allgemeine Bezeichnung für die korporativ hervorgebrachten höheren Formen, die aus Konflexivsyntrizen innerhalb einer Totalität entstehen.
Verwandte Begriffe: Konflexivsyntrix, Syntropode, Enyphansyntrix, Syntrixtensorium.

Syntrixtensorium

Originaldefinition bei Heim: Die unendliche Schar von syntrometrischen Gebilden, die durch Einwirkung einer Enyphansyntrix auf eine Syntropode einer Konflexivsyntrix aus dieser hervorgehen.
Erläuterung: Das Syntrixtensorium ist die Gesamtheit der aus einer solchen Einwirkung hervorgehenden syntrometrischen Gebilde. Es ist der zugehörige metaphorische Raum höherer Syntrixentfaltungen.
Verwandte Begriffe: syntrometrisches Gebilde, Enyphansyntrix, Syntrixraum, Syntrometrik.

Metroplex / Hypersyntrix

Quellnahe Bestimmung bei Heim: Heim beschreibt zunächst die Möglichkeit, beliebige Syntrizen zu einem metrophorischen Komplex zusammenzufassen und darauf einen aus Syntrixfunktoren aufgebauten Komplexsynkolator wirken zu lassen. Eine solche Hypersyntrix soll dann „im folgenden als Metroplex, und zwar als Metroplex ersten Grades“ bezeichnet werden.
Erläuterung: Der Metroplex ist die nächsthöhere Organisationsform oberhalb der gewöhnlichen Syntrix. Er entsteht dort, wo nicht mehr nur Syndrome einer Syntrix, sondern ganze Syntrizen selbst in eine höhere metrophorische und synkolative Struktur eingehen.
Verwandte Begriffe: Hypersyntrix, Syntrixfunktor, metrophorischer Komplex, Metroplexfunktor, Metroplexkombinat.

Semantischer Iterator

Originaldefinition bei Heim: Vorschrift der Iteration und der semantischen Bewertung als Dimensionierung der singulären Metrophorelemente.
Erläuterung: Der semantische Iterator ist die Regel, durch die singuläre Metrophorelemente nicht nur iteriert, sondern zugleich semantisch bewertet und damit dimensioniert werden. Er gehört damit zur Brücke zwischen formaler Struktur und semantischer Bestimmung.
Verwandte Begriffe: singulärer Metrophor, semantischer Metrophor, anthropomorphe Syntrometrie.

Semantischer Metrophor

Originaldefinition bei Heim: Umfaßt die durch den semantischen Iterator dimensionierten apodiktischen Elemente.
Erläuterung: Der semantische Metrophor ist die durch semantische Iteration und Bewertung erweiterte Form des Metrophors.
Verwandte Begriffe: Metrophor, semantischer Iterator, Apodiktik.