Die philosophische Tiefendimension zu Burkhard Heim

Hedwig Conrad-Martius (1888–1966) war eine der bedeutenden, heute aber noch immer vergleichsweise wenig bekannten Vertreterinnen der frühen realistischen Phänomenologie. Sie studierte in Rostock, Freiburg, München und Göttingen und promovierte 1912 in München. Als Frau hatte sie in der damaligen deutschen Universitätslandschaft mit erheblichen strukturellen Hürden zu kämpfen: In München bot sich ihr keine Möglichkeit zur Habilitation, ein weiterer Habilitationsversuch in Tübingen scheiterte 1931, und ihre akademische Laufbahn blieb lange durch die Bedingungen ihrer Zeit blockiert. Unter dem Nationalsozialismus wurde diese Situation noch verschärft; 1935 wurde sie aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und ihre Publikationsmöglichkeiten wurden stark eingeschränkt. Nach 1945 kehrte sie jedoch in den Universitätsbetrieb zurück: 1949 wurde sie Dozentin für Naturphilosophie in München, 1955 Honorarprofessorin für Philosophie. Gerade in dieser späten Phase entfaltete sie noch einmal eine bemerkenswerte Produktivität und arbeitete in Vorträgen und Schriften weiter an den großen Themen ihres Denkens — Sein, Raum, Zeit, Naturkonstitution, Evolution und Leben. Ihr Werk zeigt, mit welcher philosophischen Tiefe sie die Frage nach der Wirklichkeit durchdachte, und gerade deshalb ist es für das Verständnis Burkhard Heims von so großem Wert.

Wer Burkhard Heim nur als Theoretiker zusätzlicher Dimensionen, Teilchenstrukturen und feldartiger Weltmodelle liest, greift zu kurz. In seinem Werk steht von Anfang an mehr auf dem Spiel als eine Erweiterung des physikalischen Instrumentariums. Es geht um die Frage, was Wirklichkeit überhaupt ist, wie sie sich aufbaut, wie aus tieferen Ordnungen manifeste Natur hervorgeht und warum die physische Welt nicht der letzte Horizont des Seienden sein kann. Genau an diesem Punkt wird Hedwig Conrad-Martius zu einer der wichtigsten philosophischen Bezugsgestalten für das Verständnis der Heim-Theorie. Ihre Arbeiten geben keinen physikalischen Formalismus im Sinne Heims, aber sie entfalten mit großer begrifflicher Schärfe genau jene ontologischen Probleme, die Heim in mathematisch-kosmologischer Form wieder aufnimmt: Realität, Schichtung des Seins, transphysischer Grund von Raum und Zeit, entelechiale Organisation, Selbstaufbau der Natur und die Nichtreduzierbarkeit des Lebendigen.

Conrad-Martius und Heim entwickelten ihre Grundgedanken unabhängig voneinander. Umso aufschlussreicher ist ihre tatsächliche Begegnung. Gerda Heim berichtet, dass Burkhard Heim 1958 mit Hedwig Conrad-Martius in Kontakt trat, sie ihn sofort empfing und das Gespräch rasch darauf hinauslief, dass sie erkenntnistheoretisch erklären konnte, wie seine physikalische Idee in ein ontologisch erweitertes Denksystem passe, das über den Rahmen der klassischen Physik hinausgehe. Diese Notiz ist knapp, aber von großem Gewicht: Sie zeigt, dass die Nähe zwischen beiden nicht nachträglich konstruiert wurde, sondern schon im persönlichen Austausch als sachlich real erfahren wurde.

Der entscheidende gemeinsame Ausgangspunkt ist ein strenger Realismus. Conrad-Martius wendet sich gegen jede Sicht, in der die Welt primär als Korrelat von Bewusstsein, Subjektivität oder bloßer Erkenntnisleistung erscheint. In der systematischen Darstellung ihres Denkens wird ausdrücklich hervorgehoben, dass reale Existenz nicht ausschließlich Sache des erkennenden Subjekts ist, sondern dass die Welt eine vom Bewusstsein unabhängige Realität besitzt. Reales Sein ist für sie etwas, das selber ist, seine Existenz und sein Wesen selber kann und in eigener Potenz zu seinem Sein und Sosein steht. Damit wird das Reale nicht als logische Setzung, nicht als bloßes Phänomen für ein Subjekt und auch nicht als abstraktes Gedankending gefasst, sondern als selbsttragende Wirklichkeit. Genau diese Haltung ist auch für Heim grundlegend. Seine Theorie will nicht bloß Modelle des Beobachtbaren liefern, sondern Strukturen der Welt selbst erfassen. Deshalb spricht Heim ausdrücklich davon, dass die physisch beschreibbare Welt nur der quantifizierbare Schatten der wirklichen Welt sei.

Das Sein

In Das Sein arbeitet Conrad-Martius die Grundfrage ihres gesamten Denkens aus: Was heißt es überhaupt, dass etwas real ist? Das Buch zielt nicht auf eine bloße Klassifikation von Begriffen, sondern auf die Freilegung der inneren Struktur des realen Seins. In der Sekundärdarstellung ihres Werkes wird hervorgehoben, dass sie in Das Sein die Grundkonstituentien des realen Seins entfaltet und Realität als ein selbsthaftes Vermögen zum eigenen Sein bestimmt. Dabei unterscheidet sie verschiedene Seinsformen, insbesondere die hypokeimenale Seinsform der hyletischen Substanz und die archonale Seinsform der pneumatischen Substanz. Das Reale ist also nicht homogen. Es besitzt innere Stufung und unterschiedliche Modi der Selbstverwirklichung.

Gerade hier ist die Nähe zu Heim besonders aufschlussreich. Heim denkt die Welt ebenfalls nicht eindimensional. In seinen späteren Darstellungen erscheint das erfahrbare Sein in einer Vierfachkonturierung von Physis, Bios, Psyche und Pneuma. Diese Bereiche sind nicht einfach additive Ebenen, sondern hierarchisch verschachtelte Ordnungsbereiche, in denen höhere Gesetzlichkeiten die niedrigeren voraussetzen, ohne auf sie reduziert zu werden. Damit bekommt Heim überhaupt erst einen begrifflichen Hintergrund: Wenn die Wirklichkeit selbst gestuft ist, dann ist es sinnvoll, von Bereichen zu sprechen, die über die Physis hinausreichen, ohne deshalb irreal zu sein. Das Sein liefert für diese Sicht keine Heim’sche Physik, aber es liefert die ontologische Sprache, in der eine solche Mehrschichtigkeit des Wirklichen verständlich wird.

Der Raum

Mit Der Raum greift Conrad-Martius ein Thema auf, das auch im Zentrum von Heims Weltbild steht: Raum ist nicht einfach ein Behälter, in dem Dinge vorkommen. Schon die Struktur des Buches zeigt, wie weit ihr Ansatz reicht. Das Inhaltsverzeichnis führt vom metrischen Kontinuitätsraum über Apeiron und Peiron bis zum gequantelten Raum, zur Entstehung körperlicher Entitäten und zu den Elementarteilchen als ontologischer Interpretation der Quantentheorie. Raum wird hier nicht nur geometrisch, sondern ontologisch und kosmologisch untersucht.

Besonders wichtig ist Conrad-Martius’ These, dass der metrische Raum nicht selbständig für sich steht, sondern als formale Dimension der Materie erscheint. In der systematischen Ausarbeitung ihres Denkens heißt es ausdrücklich: Indem Materie wird oder ist, wird oder ist auch der Raum als ihre formale Dimension. Der physische, messbare Raum ist also nicht das Letzte, sondern Ausdruck eines tieferen Geschehens der Setzung. Wird die Materie vom Raum abgezogen, bleibt eine maß- und grenzlose Räumlichkeit zurück, die Conrad-Martius als apeirischen Raum oder Un-Raum bestimmt. Dieser apeirische Raum ist nicht der physische Kosmos selbst, sondern Ermöglichungsgrund des metrischen Raums.

Für Heim ist genau diese Verschiebung entscheidend. Auch bei ihm ist die Raumzeit nicht die Welt selbst, sondern nur ein Unterraum einer umfassenderen Struktur. In Mensch und Welt wird dies ausdrücklich formuliert: Die Raumzeit ist nicht die Welt, sondern lediglich der Unterraum des sechsdimensionalen Hyperraums. Heim erweitert den physikalischen Raum also nicht aus mathematischer Spielerei, sondern weil die manifesten Raumzeitstrukturen auf einen tieferen Hintergrund verweisen. Hier treffen sich beide Denkbewegungen unmittelbar. Conrad-Martius arbeitet den ontologischen Vorrang eines transphysischen Raumes aus; Heim formalisiert einen erweiterten Weltzusammenhang, in dem die Raumzeit nur eine Teilregion ist. Dass Conrad-Martius in Der Raum sogar den gequantelten Raum und die ontologische Interpretation der Quantentheorie behandelt, macht die sachliche Nähe noch deutlicher.

Die Zeit

In Die Zeit vertieft Conrad-Martius dieselbe Grundbewegung für das Zeitproblem. Schon die Kapitelüberschriften zeigen, dass sie die Zeit nicht als bloß lineares Kontinuum auffasst: reale Gegenwartsstelle, diskontinuierliches Zeitfundament, äonische Weltzeit, überphysische Raumzeit und diskontinuierliche Aktualisierungsakte. Zeit erscheint bei ihr als reales Geschehen der Aktualisierung und nicht bloß als subjektive Anschauungsform oder neutrale Messachse.

Die systematische Deutung ihres Werks macht diesen Punkt noch schärfer. Dort heißt es, dass das Werden des Seins sich nicht auf der Oberfläche der raumzeitlichen Wirklichkeit vollzieht, sondern ein ontischer Seinsprozess ist, der aus realen Ermöglichungsgründen hervorgeht, die der Natur vorausliegen und sie transphysisch begründen. Entsprechend unterscheidet Conrad-Martius eine physische, messbare Zeit und eine transphysische Überzeit als deren Bedingung. Darüber hinaus spricht sie von einer äonischen Zeit, die das Sein des Vergänglichen und die messende Zeit überragt und mit Raumzeit kategorial verbunden ist. Zeit ist bei ihr also in sich gestuft: empirische Zeit, transphysische Überzeit, äonische Weltzeit.

Für das Verständnis Heims ist das von außerordentlicher Bedeutung. Heim führt mit x5x^5 und x6x^6 zwei verborgene Weltdimensionen ein, die ausdrücklich als entelechiale beziehungsweise äonische Koordinate interpretiert werden. In Mensch und Welt sagt Heim selbst, dass ihm Conrad-Martius in einem persönlichen Gespräch nahelegte, den aristotelischen Entelechiebegriff neu zu durchdenken und x5x^5 als entelechiale Koordinate der Welt sowie x6x^6 als äonische Weltkoordinate zu interpretieren. Weiter heißt es dort, über dem Bündel physischer Raumzeitlinien liege ein entelechiales Strukturfeld, das aus der äonischen Weltdimension ständig neu aktualisiert und in seiner Aktualisierungsrichtung gesteuert werde. Damit ist die sachliche Verbindung zwischen Conrad-Martius’ Zeitontologie und Heim besonders direkt: Bei beiden ist Zeit nicht bloß Messgröße, sondern Ausdruck eines tieferen Aktualisierungsgeschehens.

Der Selbstaufbau der Natur

Am unmittelbarsten berühren sich Conrad-Martius und Heim im Bereich der Natur- und Lebensphilosophie. Der Selbstaufbau der Natur. Entelechien und Energien ist nicht nur ein biologisches Buch, sondern eine umfassende Ontologie der Formwerdung. Schon die Kapitel zeigen die Richtung: Entelechie als ganzheitlich ordnungsstiftender Faktor, Gestaltungsprozesse als feldartige Ganzheitsleistungen, Bildungspotenzen, Morphogenese, Differenzierungspotenz, Organisationspotenz, Bildungsentelechie, Wesensentelechie und innerer Leib. Natur wird hier nicht als Ansammlung fertiger Objekte gedacht, sondern als Prozess der Selbstsetzung, Formbildung und Organisation.

In der modernen Darstellung ihres Ansatzes wird der Kern prägnant formuliert: Der Titel verweise auf den Gedanken, dass Natursubstanzen in einem Selbsterstellungsprozess entstehen; nicht nur organische, auch anorganische Substanzen entstünden durch Selbstsetzung. Conrad-Martius nennt Natur deshalb ausdrücklich selbstschöpferisch. Sie unterscheidet dabei Wesensentelechie und Bildungsentelechie. Die Wesensentelechie drängt auf Verwirklichung, die Bildungsentelechien stehen in einem transphysischen Bereich und sind teleologisch auf bestimmte Formen materieller Manifestation ausgerichtet. Materie erscheint damit nicht als absolut primär, sondern als Resultat eines tieferen, ordnenden, nicht rein physikalischen Verwirklichungszusammenhangs.

Besonders wichtig ist ihre Auffassung des Lebendigen. Conrad-Martius betont, dass Leben nicht nur gestaltete, sondern sich selbst gestaltende Natur ist. In der Sekundärdarstellung ihres Werkes wird ihr Satz hervorgehoben, dass nicht nur die Gestaltung, sondern die Selbstgestaltung das Leben ausmacht. Organisation ist bei ihr keine äußere Anordnung, sondern eine in sich gegliederte Ordnungsganzheit, die durch objektive Aktualisierungsmächte und wirkbereite Aktualisierungsenergien verwirklicht wird. Ihre Beschreibung der organismischen Gestalt als extensive Formmannigfaltigkeit, die von imagoidalen Vorentwürfen und Gliedpotenzen getragen wird, gehört zu den dichtesten naturphilosophischen Ausarbeitungen des 20. Jahrhunderts.

Hier liegt eine der stärksten Resonanzen zu Heim. Heim beschreibt biologische Strukturen nicht als bloße chemische Komplexität, sondern als Organisationsgefüge, deren Verständnis einen Blick hinter die Physis verlangt. In Mensch und Welt heißt es, der Bios umfasse die Gesamtheit biologischer Verhaltensweisen, verbunden mit aktiver Selbstgestaltung, und diese würden aus dem Hyperraum gesteuert. In Der Elementarprozess des Lebens spricht Heim sogar ausdrücklich davon, dass organische Strukturen entelechial geschichtete Wirkungsgefüge seien, die sich zeitlich ständig neu aktualisieren. Das ist keine zufällige Wortnähe. Bei beiden steht im Zentrum, dass Leben Form, Organisation und Aktualisierung besitzt, die aus physischer Mechanik allein nicht erschlossen werden können.

Warum Conrad-Martius für Heim so aufschlussreich ist

Conrad-Martius macht mehrere Grundentscheidungen sichtbar, ohne die Heim leicht missverstanden wird. Erstens ist Wirklichkeit für beide mehr als das Messbare. Zweitens ist die physische Welt nicht die letzte Stufe des Realen. Drittens beruhen Raum und Zeit auf tieferen Bedingungen ihrer Möglichkeit. Viertens ist Organisation keine bloße Folge zufälliger Materialverteilung, sondern Ausdruck einer Ordnungsdynamik. Fünftens besitzt das Lebendige eine eigene Gesetzlichkeit. Diese Punkte finden sich bei Conrad-Martius in ontologischer und naturphilosophischer Form, bei Heim in strukturtheoretischer, kosmologischer und teils mathematischer Form wieder.

Besonders erhellend ist dabei, dass Heim selbst ausdrücklich Begriffe aufnimmt, die im Denken Conrad-Martius’ zentral sind. Die Deutung von x5x^5 als entelechiale und x6x^6 als äonische Dimension wird in Heims eigenem Text direkt mit einem Gespräch mit Conrad-Martius verknüpft. Die Physis ist bei Heim nur der quantifizierbare Schatten der wirklichen Welt; Bios, Psyche und Pneuma verlangen den Blick hinter diesen Schatten. Genau das ist die Stelle, an der Conrad-Martius philosophisch unverzichtbar wird. Sie zeigt, was es ontologisch heißt, dass der messbare Raum nicht das Letzte ist, dass empirische Zeit auf tieferen Aktualisierungsakten beruht, dass Materie aus Ordnungsprozessen hervorgeht und dass das Leben eine reale, nicht mechanisch erschöpfbare Schicht der Welt bildet.

Conrad-Martius ersetzt Heim nicht. Sie gibt keine Massenformeln, keine Hermetrie, keine polymetrische Feldstruktur. Aber sie macht klar, in welchem ontologischen Horizont eine Theorie wie die Heim’sche überhaupt steht. Wer bei Heim nur Mathematik sieht, übersieht leicht den Realitätsanspruch seines Projekts. Wer Conrad-Martius dazunimmt, erkennt deutlicher, dass es bei Heim um eine gestufte Welt geht, in der manifestes Naturgeschehen aus tieferen Realitätsordnungen hervorgeht. Damit wird verständlich, warum Heim über Physis hinaus von Bios, Psyche und Pneuma spricht, warum er Entelechie und Äon nicht nur metaphorisch, sondern strukturell verwendet und warum seine Theorie von Anfang an über die Grenzen einer rein klassischen Physik hinausdrängt.

Hedwig Conrad-Martius ist deshalb für das Verständnis Burkhard Heims nicht bloß interessant, sondern grundlegend. Ihre vier großen Werke Das Sein, Der Raum, Die Zeit und Der Selbstaufbau der Natur eröffnen einen philosophischen Zugang zu genau jenen Fragen, an denen Heim physikalisch und kosmologisch arbeitet. Bei ihr werden Realität, Raum, Zeit, Leben und Organisation ontologisch freigelegt. Bei Heim werden dieselben Problemfelder in eine umfassende Theorie des Weltaufbaus hineingezogen. Erst im Zusammendenken beider wird sichtbar, wie weit Heims Anspruch tatsächlich reicht.

Weiterführende Links zu Hedwig Conrad-Martius

Deutsche Biographie – Hedwig Conrad-Martius
https://www.deutsche-biographie.de/gnd119110679.html
Ein verlässlicher biographischer Einstieg mit kompakten Angaben zu Leben, Werkumfeld und weiterführender Literatur.

History of Women Philosophers and Scientists – Hedwig Conrad-Martius
https://historyofwomenphilosophers.org/project/directory-of-women-philosophers/conrad-martius-hedwig-1888-1966/
Eine knappe, aber inhaltlich starke Einführung in Conrad-Martius als Vertreterin realistischer Phänomenologie und Ontologie.

Conrad-Martiusiana – Manuskripte und Nachlassmaterial
https://historyofwomenphilosophers.org/project/women-in-early-phenomenology/conrad-martiusiana/a-manuscripts/
Sehr nützlich für den tieferen Einstieg in ungedruckte Materialien, Handschriften, Nachlassbestände und editorische Hinweise.

Bayerische Staatsbibliothek – Nachlässe
https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/personen/nachlaesse/
Archivischer Zugang zu Nachlassmaterialien; hilfreich für die materielle Überlieferung und Forschungsperspektiven rund um Conrad-Martius.

Der Ursprung des Menschen (PDF)
https://philosophisches-jahrbuch.de/wp-content/uploads/2018/12/PJ60_S122-138_Conrad-Martius_Der-Ursprung-des-Menschen.pdf
Ein frei zugänglicher Originaltext von Hedwig Conrad-Martius zu Anthropologie, Naturgeschichte und metaphysischen Fragen des Menschen.

Sinn und Recht philosophischer Spekulation (am Beispiel des Lebens) (PDF)
https://philosophisches-jahrbuch.de/wp-content/uploads/2019/01/PJ68_S101-110_Conrad-Martius_Sinn-und-Recht-philosophischer-Spekulation-am-Beispiel-des-Lebens.pdf
Ein wichtiger Text zur Methode ihres Denkens und zur Frage, wie philosophische Spekulation sachlich legitimiert werden kann.

Abstammungsproblematik (PDF)
https://philosophisches-jahrbuch.de/wp-content/uploads/2018/12/PJ60_S338-341_Conrad-Martius_Abstammungsproblematik.pdf
Ein kurzer, aber aufschlussreicher Text zur Entwicklungs- und Herkunftsfrage an der Grenze von Naturwissenschaft und Metaphysik.

Metaphysical Conversations and Phenomenological Essays – Vorschau (PDF)
https://api.pageplace.de/preview/DT0400.9783110763096_A48311351/preview-9783110763096_A48311351.pdf
Nützlicher englischsprachiger Zugang mit Inhaltsverzeichnis, editorischem Rahmen und Auszügen aus einer modernen Ausgabe.

Schriften zur Philosophie – Überblick (PDF)
https://www.uni-regensburg.de/assets/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/geschichte-der-philosophie/dokumente/Schoenberger/homepage-hedwig_conrad-martius.pdf
Praktische Übersicht über die drei Sammelbände und ihre Themenfelder wie Sein, Zeit, Metaphysik und Naturphilosophie.